Seit Jahren steht an dieser Stelle der Schiedsrichterturm des Kanuleistungszentrums, ein Klotz aus Beton und Stahl auf zwei Beinen. Erbaut in den 70er Jahren erfüllte er über Jahre hinweg friedlich seine Zwecke
... bis jetzt!
Nun ist er erwacht!
Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt der Koloss sein wahres Ich.
Er transformiert sich in einen Golem, der seine Artgenossen sucht!
Zu jeder vollen Stunde macht der Mittler auf sich aufmerksam und sucht Kontakt zu einer fernen Welt ....
Der Cache ist auch tagsüber zu finden, jedoch werdet ihr den Mittler dann nicht treffen!
Ich empfehle, deinen Besuch nach Einbruch der Dunkelheit und zur vollen Stunde mindestens 10 Min Verweildauer einzuplanen.
Danach und davor träumt der Mittler sonst nur ein wenig vor sich hin.
Er wacht wirklich nur stündlich auf, um den mit fernen Welten Kontakt zu suchen.
Es lohnt sich absolut, den Mittler von mehreren Positionen zu betrachten und sich auch mal mitten zwischen seinen Beinen auf der Betonplatte zu platzieren, denn nur dort werdet ihr in den vollen Genuss seiner audiovisuellen Fähigkeiten kommen
PS: Leider schläft der Mittler ab 22:00 Uhr bis zum "Dunkelwerden" des Folgetages.
Wenn ihr ihn erlebt habt, werdet ihr verstehen warum.
Bitte positioniere den Cache wieder so wie Du ihn gefunden hast!
Hierzu schreibt die Lippstädter Tagespresse am 28.10.16: LIPPSTADT Seit Oktober 2009 erwacht das Schiedsrichterturm am Lippstädter Kanuzentrum nächtens zu unheimlicher Aktivität. „Der Mittler“ hat der Kölner Künstler Frank Schulte seinen Beitrag zur Lichtpromenade genannt, der mit Einbruch der Dämmerung das an sich schon eigenwillig anmutende Gebäude durch eine einstündige Komposition aus Licht und Ton belebt. Sieben Jahre nach der Einweihung beginnt nun ein neues Spiel mit Licht und Klang. Frank Schulte hat mit „time – code 02“ eine Neukomposition geschaffen. „In der Lichtkomposition wird ein Countdown visualisiert, der sich stündlich wiederholt“, heißt es in einer Beschreibung des Kurators Dirk Raulf. „Beginnend mit der vollen Stunde wird in fünfminütigem Abstand sukzessive von zwölf Lichtschlägen zu einem einzelnen Lichtblitz heruntergezählt, etwa vergleichbar mit dem Prinzip der Glockenschläge von Turmuhren, die die Uhrzeiten stündlich wiedergeben, oder mit den traditionellen Rufen eines Nachtwächters.“ Währenddessen spiele die Klangkomposition „mit Einheiten von ein- oder zweiminütiger Dauer, die durch Intervall-Signal-Klänge voneinander getrennt werden“. Der Zuhörer werde so zu einem unabhängigen Spiel mit der Zeitwahrnehmung eingeladen. „In den fünfminütigen Zwischenphasen des Licht-Countdowns schwillt im Zentrum, quasi im ‚Herzen‘ des Mittlers ein blaues Licht langsam an und nach zwei Minuten wieder ab. Dazu wird ein langsamer Puls, der Ruhepuls des Mittlers, fühlbar, der in der Audio-Komposition von subsonischen Tiefbassfrequenzen in gleicher Länge im Bodengrund der Installation gesendet wird.“ Ermöglicht wurde die Neukomposition durch den Hauptsponsor der Lichtpromenade, die Sparkassenstiftung zur Förderung der Kunst.