Hohenholz - einst stolzes Gutsdorf, denen von Eickstedt zugehörig, nach Kriegsende zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge, besaß zeitweise sogar ein eigenes Amt. Nach Zeugenberichten wurde es aufgrund von Querelen bei der Kollektivierung in der DDR abgeschafft; seitdem führt der Ort ein kümmliches Dasein.
Die Kirche stellt ein weiteres Beispiel für die im nördlichen Oderraum typische Felsteinquader-Bauweise dar; trotz späterer Verputzungsspuren kann man die sorgältige Schichtung des natürlich vorkommenden Materials an der Außenseite gut studieren. Wahrscheinlich wurden die von Süden her einziehenden Kolonisten im letzten Drittel des 13.Jahrhunderts von Bauhütten begleitet, die einen ersten architektonischen Start und die Errichtung des geistlichen und sozialen Zentrums ermöglichten. In diesem Falle blieb das Südportal während der Reformation erhalten.
Der Turm wurde 2002 zuletzt instandgesetzt.
Während einer Tour auf dem Oder-Neiße-Radweg ist der Cache auf dem Abschnitt zwischen Krackow und Lebehn gut mitzunehmen; wer mit dem Cachemobil anreist, kann auf der Straße stehenbleiben.