Legen wir los:
St. Elisabeth Hospital
1689 wurde das bis dahin existierende städtische Hospits zerstört. Die Armut der Stadt machte einen Wiederaufbau zunächst unmöglich. Die Errichtung eines neuen Hospitals war allein Sache der Regierung. Am 17. April 1769 ließ der Kurfürst aus Mitteln seiner Privatschatulle die Behaußung zur güldenen Lilie sammt Nebengebäude, Hof und Garten zur Errichtung eines Hospitals kaufen. Das Frankenthaler Hospital bekam den Namen St. Elisabeth. Die gesamte Struktur der Verwaltung der Einrichtung glich mehr der eines Armen- und Arbeiterhauses als der eines Hospitals. Im Hospital wurden ein Waisenhaus und eine Schule für katholische Kinder eingerichtet, deren Besuch für Arme frei war. Die Aufnahmemöglichkeiten von Waisen waren jedoch begrenzt. Die Anträge auf Aufnahme in die Obhut des Hospitals wurden vom katholischen Stadtdechanten gestellt, da Aufgrund einer kurfürstlichen Verordnung alle Kinder im Waisenhaus katholisch erzogen werden mußten. Bei den Knaben erfolgte der Austritt aus dem Hospital in der Regel mit dem Beginn einer Handwerkslehre, wofür das Hospital die Kosten übernahm. Die Mädchen wurden meist mit 12 - 14 Jahren in ein Dienstverhältnis gegeben. Das neue Hospital wurde von Carl Theodor mit reichen Einkünften versehen. 1722 erhielt es die Erträge der in der Stadt angepflanzten Maulbeerbäume zugewiesen. Daneben besaß es noch eine Baumschule mit 50.000 Maulbeerbaum - Setzlingen. 1778 übergab Carl Theodor dem Hospital das gesamte Wallfeld um die Stadt in ewigen Erbbestand, eine Fläche von 136 Morgen (ca. 34 ha).1782 schenkte er dem Hospital 8 Häuser und 2 Bauplätze in der Stadt sowie Schuldverschreibungen über insg. 11440 Gulden.
Während der Bauarbeiten am Kanal 1772 - 1781 wurden zahlreiche Arbeiter im Hospital versorgt. 1775 werden ein "Hospitalmedicus" und ein "Hospitalchirurgus" erwähnt. beide wurden von der Kommerzienkommision besoldet, wofür sie die Kranken im Hospital unentgeltlich zu versorgen hatten. 1778 stellte die hopitalkommision einen Krankenwärter an, und im gleichen Jahr hieß es, das Hospital sei auch ein wohl eingerichtetes Krankenhaus mit 12 - 13 Betten.
Das St. Elisabeth Hospital und die Armenanstalt überstanden die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der Jahre 1814 - 1816. Seit 1816 wurde das Hospital auch als Altenheim genutzt. Untergebracht war es seit 1819 im ehem. "männl. Philantropin" in der Elisabethstraße in der Nähe des Wormser Tores, da das bisherige Hospitalgebäude in der Lambsheimer Straße auf Anordnung der Kriegsregierung an das Kreisgericht verpachtet werden mußten.
Dies ist eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des St. Elisabeth Hospitals Frankenthal.
Hier noch einige Tips:
- Bitte die Dose richtig verschließen und gut verstecken.
- Vorsicht Muggels in luftiger höhe *grins*.
An diesm neuen Ort befand sich natürlich kein Krankenhaus, auch nicht früher, dies ist der neue Ort der Dose. Leider mußte ich mir einen neuen Ort suchen, da die Dose des öfteren verschwunden ist oder geplündert wurde. Bei gelegenheit schreibe ich auch etwas über diesen neuen Ort.
Ich wünsche Euch beim Suchen und finden dieses Caches viel Spaß!