Gebaut wurde zwischen 1914 und 1916 die Luftschiffhallen "Albrecht" (184 x 35 m, Bau 1915) und "Baer" (Doppelhalle 240 x 60 m, Bau 1916), die Kaserne (1915).
In den 30er Jahren folgten 9 Flugzeughallen, 3 Werfthallen, Befehlsstelle, Telefonzentrale, Trafobunker, Wasserwerk, Feuerwache, Kommandantur, Unterkunftsgebäude, Kommandantenvilla, 3 Kfz-Hallen, Lazarett, Kasino, Wachgebäude, Heizhaus, Motorenprüfstand und das Anschlussgleis zur Strecke Jüterbog - Treuenbrietzen.
Ausbau der Landebahn:
1934-1951 1200m (Gras)
1951-1960 2000m (Beton)
1960-1986 2400m (Beton) (Verlängerung April bis Oktober 1960)
ab 1986 2600m (Beton) (Verlängerung 1986-88)
Die Nutzung:
Als Zentralluftschiffhafen Niedergörsdorf. Ab September 1920 wurden die Luftschiffertruppen aufgelöst und Ende 1920 erfolgte die Demontage des Wasserstoffwerks. Bei Demontagearbeiten stürzte am 14.03.1921die Halle "Albrecht" ein. Die Halle "Baer" wurde abgebaut und Verschiffung als Reparationsleistung nach Japan. Ab Herbst 1933 begann der Ausbau als Fliegerhorst "Waldlager" auf einer Fläche von 507 ha. Am 02.05.1934 wurden die neuen Flugzeughallen eingeweiht. Am 20.04.1945 wurde der Flugplatz evakuiert und ab 1945/46 begann die Demontage der Flugzeughallen 1, 2, 3, 11 und 12. Von März bis Oktober 1962 wurde erneut ausgebaut. Es begann der Neubau der Vorstartlinie und zwischen 1968-70 Bau von 40 Flugzeugdeckungen AU-11 für MiG-21. Im Jahr 1992 wurde der Fluplatz von den Sowjets an deutsche Verwaltung übergeben. Der Abriss der ehem. Luftschifferkaserne und der Motorenprüfstände fand 1997 statt.