Die Barbarakapelle trägt den Namen der Schutzheiligen der Bergleute und wurde von dem Dippoldiswalder Berg- und Schloßherrn Sigismund von Maltitz errichtet, der 1507 das Naßpochwerk zur Erzaufbereitung erfunden hatte. Das in der Kapellenruine noch vorhandene "Vorhangbogenfenster" deutet auf die Erbauung dieses Gebäudes um 1500 hin. Wahrscheinlich hat der Kapellengeistliche in einer Klause gewohnt, sie über der neben der Kapelle befindlichen Quelle (Antoniusbrunnen) errichtet und vom Kapellenschiff aus zugänglich war.1525 starb der Kapellenstifter. Sein verwitterter Grabstein gelangte auf Umwegen in die Dippoldiswalder Nikolaikirche, wo er noch heute zu sehen ist. Nach dem Tod des Stifters verfiel die Kapelle allmählich und wurde 1539 von den Söhnen des Sigismund von Maltitz - Heinrich und Johann von Maltitz - vollends zerstört, weil der letzte Kaplan Haubitz die Bergleute "im geheimen Tun" zum evangelischen Gottesdienst berief. 1881 wurde die vollkommen verfallene Ruine wieder instandgesetzt und im Chor ein Spruch als Mahnung an alle Besucher dieser Stätte angebracht.
Im Jahr 2023 erfolgte, beauftragt durch den Forstamtsbezirk, eine denkmalgerechte Sanierung der Ruine. So bleibt die Ruine auch weiterhin der Nachwelt und den Geocachern erhalten.

Nun aber zum Cache. Im Inneren der Kapelle findet ihr eine Inschrift. Ermittelt hier anhand der Buchstabenwerte 4 Variablen
A=1.Zeile 20. Buchstabe
B=1.Zeile 2. Buchstabe
C=2.Zeile 2. Buchstabe
D=2.Zeile 13.Buchstabe
Die Startkoordinaten sind ABC Meter und BDC Grad vom Final entfernt.
Ich bin eigentlich der Meinung daß der Wald nachts den Tieren gehört. Also am besten tagsüber die Barbarakapelle besuchen. Wenn man das Listing GENAU gelesen hat sollte es nicht allzu lange dauern, Autofahrer sind schnell wieder am Parkplatz und Wanderer können ihre Tour fortsetzen.
Einen Geochecker gibts auch noch, weil es eine Peilung ist nimmt er es nicht ganz so genau.

Und nun viel Spass !
