Die Trießnitz ist ein Landschafts- und ehemaliges Wasserschutzgebiet am südlichen Ortsrand von Jena-Winzerla. Der Name „Trießnitz/Triesnitz“ ist slawischen Ursprungs: dreznica bedeutet 'Laubwäldchen'.
Das Dorf Winzerla bezog seit 1894 über eine Hochdruckleitung sein Trinkwasser aus der Trießnitz, ab 1914 dann auch das ehemalige Dorf Burgau. Heute fließt der Trießnitz-Bach ungenutzt und verrohrt in den Burgauer Felsbach, wie der Unterlauf der Trießnitz nunmehr heißt, und damit in die Saale. Noch 1954 gehörte die Trießnitz wie das Mühltal und der Coppanzer Grund zu den für die Wasserwirtschaft relevanten Quellschongebieten um Jena.
Trießnitzwasser wurde auch für das früher in Winzerla gebraute Bier (Brauhaus Ecke Winzergasse/Frongasse) verwendet.
In einer Sandgrube in der Trießnitz wurde weißer Kalktuff gewonnen, der im feuchten Zustand in Holzrahmen gepresst und zu Bausteinen verarbeitet wurde (Lufttrocknungsverfahren) – noch bis in die 1950er Jahre.
Die Trießnitz war im 18. und 19. Jahrhundert ein beliebter Fest- und Ausflugsort des „Akademischen Jena“. Erwähnt ist ein Gasthaus, das im Verlaufe des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Erhalten blieb ein Festplatz (mit gefasster Quelle, einem Lagerkeller für Bier und der Möglichkeit, einen Tanzboden zu errichten), der von der Bevölkerung, oft unter der Regie des örtlichen Männergesangvereins oder der Freiwilligen Feuerwehr, noch bis ins 20. Jahrhundert genutzt wurde. Quelle: Wikipedia
Zum Cache:
Beim Auslegen des Trießnitz-Multis habe ich zufällig diesen schönen Platz gefunden. Eigentlich bin ich auf der Straße schon oft daran vorbeigefahren, habe aber diese Quelle bisher nicht wahrgenommen. Deshalb möchte ich jetzt alle darauf aufmerksam machen.
Die Koordinaten springen ordentlich, deshalb der Hinweis, bleibt in der Nähe des Quellüberlaufs. Passt aber auf, dass Eure Füße nicht nass werden.