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Kupferschiefer am Iburg EarthCache

Hidden : 1/30/2016
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Kupferschieferabbau am Iburg

 

 


Kupferschiefer im Richelsdorfer Gebirge im Naturraum Ibaer Hügelland, speziell am Iburg bei Bebra-Iba? Ja, den gibt es hier und er wurde bergmännisch abgebaut.

 

Informationen zum Bergbau im Richelsdorfer Gebirge:

Der Bergbau im Richelsdorfer Gebirge ist seit 1460 urkundlich belegt.

Das eigentliche Richelsdorfer Gebirge wird von den Orten Nentershausen (im Nordwesten), Richelsdorf (im Südosten), Hönebach (im Süden) und Iba (im Westen) eingerahmt.

Die Gegend zwischen der Richelsdorfer Hütte bei Richelsdorf und der Friedrichshütte bei Bebra-Iba bildete den Abbauschwerpunkt.

Der Kupferschieferabbau war im 20. Jahrhundert nicht mehr wirtschaftlich und wurde unter hohem Subventionsbedarf betrieben. Die letzten Bergwerke wurden 1955 geschlossen.

Die Restvorräte des Kupferschiefers im Richelsdorfer Gebirge werden derzeit wegen der zu geringen Vorräte als nicht mehr abbauwürdig angesehen. Zudem existiert in wirtschaftlicher Nähe keine Hütte mehr, die Kupferschiefer verarbeitet.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema Kupferschiefer:

Was ist Kupferschiefer?

Der Kupferschiefer ist eine in Mitteleuropa vor allem im Untergrund weit verbreitete Gesteinsschicht des Oberperms, die durch kalkhaltige, von organischer Substanz und fein verteiltem Pyrit dunkel gefärbte, feingeschichtete marine Tonsteine gekennzeichnet ist. Seinen Namen verdankt der Kupferschiefer dem Umstand, dass er lokal stark mit sulfidischen Kupfer-, Zink- und Bleierzmineralen und, an diese gebunden, einer Vielzahl weiterer Metalle (u. a. Silber) angereichert ist.

Trotz seiner Bezeichnung ist das Gestein des Kupferschiefers kein Schiefer im petrographischen Sinn, da dessen „Schieferung“ nicht durch den Druck einer Gebirgsbildung erzeugt wurde, wie z. B. die des Thüringer Dachschiefers. Die schiefrige Spaltbarkeit des Materials geht stattdessen schlicht auf die ursprüngliche Schichtung und die Kompaktion des Tonsedimentes durch den Auflastdruck auflagernder jüngerer Sedimentschichten zurück.

 

Zur Beachtung:

Dieser EarthCache befindet sich im Naturraum Ibaer Hügelland. Naturräume sind erdgeschichtliche Sehenswürdigkeiten der unbelebten Natur, die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde und der Entstehung des Lebens vermitteln. Sie dienen aber auch als Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten.

Bitte verhaltet euch entsprechend umsichtig und schont die Natur. Es ist nicht erforderlich und nicht erlaubt solche Naturräume zu beschädigen (Steine schlagen, Pflanzen zu entnehmen etc.).

Die Halden sind frei zugänglich, doch Vorsicht! Bitte seid auch auf eure eigene Sicherheit bedacht und verhaltet euch entsprechend vorsichtig.

 

Bei den oben genannten Koordinaten findet ihr den Zugang zu den stillgelegten Halden.

 

Entdecke die nach der Stilllegung verbliebenen Kupferschieferhalden und beantworte folgende Fragen:

1)

Begib dich zum virtuellen Referenzpunkt 1 bei Nord 50° 59.291 Ost 009° 53.393.

Betrachte das dort liegende Gestein.

Wie stellt es sich dar (Art, Farbe, Größe, Dicke, Oberflächenbeschaffenheit)?

Kannst du Verwitterungserscheinungen erkennen?

2)

Beschreibe das Gestein am virtuellen Referenzpunkt 2 bei Nord 50° 59.306 Ost 009° 53.344.

Entdeckst du dort außer Kupferschiefer noch Einschlüsse anderer Gesteine?

Welche Farbe haben sie?

Um welches Gestein handelt es sich hier wahrscheinlich?

 

 

Bitte schickt mir eure Antworten über mein Profil. Ihr müsst nicht auf eine Logfreigabe warten.

Falls etwas nicht in Ordnung sein sollte, melde ich mich per Mail bei euch.

Ein Logfoto des Besuches bitte als Beweis mit den Antworten schicken bzw. mit hoch laden.

Geloggte Besuche, von denen ich keine Mail bekommen habe, oder ohne Fotobeweis, werden gelöscht.

Bitte fotografiert nicht die Abraumhalden!

 

Viel Spaß beim Erkunden wünscht 

Herbalwitch1965

 

 

 

 

 

 

 

Quellenangaben: Wikipedia

Foto: selbst erstellt

Additional Hints (No hints available.)