Bei Rheinkilometer 660 (Bergseitig) wir der Rhein letztmalig, durch eine Anfang des Jahres 1200 entstandene Insel, geteilt und bei Kilometer 662 (talseitig) wieder zusammen geführt.
Die rechte Wasserstraße wird weiterhin von der Berufsschifffahrt genutzt; der weniger turbulente linke Rheinarm wird dagegen von zahlreichen Kapitänen genutzt, um an insgesamt 10 Stegen ihre die Yachten zu befestigen.
Die Insel, die letztmalig den Strom auf seiner Reise nach den Niederlande teilt, ist das Herseler Werth und hat eine Größe von ca. 14,8 Hektar und steht seit 1993 unter Naturschutz. Mit der Ernennung zum Naturschutzgebiet wurde gleichzeitig auch ein absolutes Betretungsverbot ausgesprochen. Der heutige Baumbestand wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg dort angepflanzt. Vor dieser Zeit wurde die Insel vom örtlichen Gutsbesitzer als Weide für seine Kühe benutzt. Diese wurden mittels Kahn oder auch schwimmend übergesetzt. Aber auch einige Herseler Kleinbauern hatten dort kleinere Parzellen gepachtet, um dort Heu für ihre Tiere zu machen. Glücklich war, wer auf der gepachteten Parzelle einen Nussbaum hatte, denn die herab- fallenden Wallnüsse gehörten dem Pächter. Als es später keine Kühe und Pächter mehr auf dem Werth gab und der Baumbestand größer und höher wurde, brachte der Fährmann Krämern mit seinem Kahn für ein paar Groschen weiterhin die Menschen auf das Werth. Man suchte Erholung und ging zum Schwimmen auf die von Hersel abgelegene Seite der Insel. Dort waren schöne Sandstrände und die damals schwach motorisierte Berufsschifffahrt bot keine große Gefahr. Zu diesem Zeitpunkt wurde sogar über einen Zeltplatz auf dem Werth nachgedacht; dieser Gedanke wurde aber wegen der Frisch- und Abwasserversorgung sehr schnell verworfen.
Bevor die zahlreichen Kapitäne mit ihren Yachten die linke Wasserstraße in Anspruch nahmen, hatten einige Herseler Bürger ihre Nachen dort vor Anker liegen, um mit diesen Reusen und Netze auszulegen und auf Fischfang zu gehen.
Dort trainiert auch der 1930 neu gegründete Wassersportverein mit seinen Kanus und Regattabooten auf dieser abgetrennten Wasserstraße .
Im gleichen Jahr wurde auch der heute noch bestehende Angelverein gegründet.
Viele Herseler Bürger fühlen sich dem Rhein auf besondere Weise verbunden und man findet in ihren Vorgärten Relikten der Schifffahrt, die von der Strasse aus gut sichtbar sind.
Die Relikte können immer gut von der Strasse betrachtet werden und kein Vorgarten muß betreten werden.
Start
N 50°46.211 E 007°02.774
Gesucht wird die größte Ziffer auf dem blauen Schild
A =
Station 1
N 50°46.374 E 007°03.031
Hier wird das Gewicht des Ankers benötigt. Die Summe aus der ersten und dritten Ziffer ergibt B
B =
Station 2
N 50°46.470 E 007°02.518
Die Anzahl der Flügel an der Schiffsschraube ergibt C.
C =
Station 3
N 50°46.614 E 007°02.499
Gesucht wird die erste Ziffer der Jahreszahl in der, der Anker geschmiedet wurde.
D =
Station 4
N50°46.718 E 007°02.383
Welche Nummer hat der Steg
E =
Final
N50°46. C A B E007°02. E B D
Behandelt das Final mit FINGERSPITZENGEFÜHL der Gummi hat offensichtlich einen Grund.
Zum Öffnen benötigt man kein Werkzeug
Sollte der Rhein Hochwasser führen und das Wasser den Leinpfad überspülen kann der Cache nicht gemacht werden. Bitte geht kein Risiko ein, die Strömung ist stark und kann mit unter eine gefährliche Unterströmung haben. Viele Schwimmer haben dies schon mit ihrem Leben bezahlen müssen.