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Das einzige Event zum 30. Februar Event Cache

This cache has been locked, but it is available for viewing.
A cache by [DELETED_USER]
Hidden : Tuesday, March 1, 2016
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Aus gutem Grunde finden am 29. Februar 2016 zahlreiche Events statt. Schade, dass es keinen 30. Februar gibt. Oder doch? Ein passendes Event gibt es nun allemal.


Leap-Day-Events
Am 29.2.2016 finden im Umkreis von 50 km um ☆ N 48° 08.175 E 011° 54.410 ☆ sage und schreibe 35 Events statt (Stand: 8.2.2016). Doch nur wir kümmern uns um den 30. Februar!

Einen 29. Februar gibt es normalerweise nur alle vier Jahre, so zum Beispiel 2016. Auf diese Weise wird versucht, das kalendarische Jahr an den Umlauf der Erde um die Sonne anzupassen. Klingt simpel, nicht wahr? Ist es aber nicht!

Julius Cäsars Kalender

Unser heutiger Kalender mit einem 29. Februar alle vier Jahre beruht im Wesentlichen auf dem Julianischen Kalender, den Julius Cäsar 45 vor Christus einführte. Er wollte verhindern, dass sich die Jahreszeiten im Laufe der Zeit im Kalender verschieben. Die Erde benötigt nämlich nicht genau 365 Tage für einen Umlauf um die Sonne, sondern 365,24220 Tage. So liegt es auf der Hand, alle vier Jahre einen "Extratag" einzufügen.

Leider kommt man mit dem "Extratag" alle vier Jahre auf eine durchschnittliche Jahreslänge von 365,25 Tagen. Diese kleine Differenz summierte sich im Laufe der Jahrhunderte zu mehreren Tagen, so dass sich Papst Gregor XIII. veranlasst sah, den Kalender und auch die "Schaltregeln" anzupassen.

2008.02.26.Plakat.Wien.30.Februar.JPG
By Anton-kurt - Own work, Public Domain, $3

Papst Gregors Kalender

Mit dem Gregorianischen Kalender, den wir bis heute verwenden, wurden einige zusätzliche "Schaltregeln" eingeführt. Sie helfen, die durchschnittliche Jahreslänge weiter der tatsächlichen Umlaufdauer der Erde um die Sonne anzupassen. So sind die vollen Jahrhunderte keine Schaltjahre, mit Ausnahme der durch 400 ohne Rest teilbaren Jahre. Beispielsweise war das Jahr 2000 ein Schaltjahr, das Jahr 1900 dagegen keines. Durch diese Regeln wird unser Kalender erst im Jahr 4900 eine Abweichung von einem Tag von dem Jahr aufweisen, das sich aus dem Umlauf der Erde um die Sonne ergibt.

Doch was sollte mit den "überschüssigen" Tagen passieren, die sich seit Einführung des Julianischen Kalenders angesammelt hatten? Papst Gregor XIII. verordnete eine radikale Lösung: 1582 folgte auf den 4. Oktober der 15. Oktober. Man strich die "überschüssigen" Tage einfach aus dem Kalender. Aber nur wenige Länder machten diese Umstellung sofort mit. In Schweden beispielsweise wartete man damit bis 1700. Allerdings hatten einige Menschen dort eine gewisse Furcht vor der Umstellung. Sie glaubten, dass ihnen durch die Streichung der Tage aus dem Kalender auch Lebenszeit gestohlen werde.

Schwedens Kalender

So entstand in Schweden eine originelle Idee: Der Kalender sollte nicht von einem Tag auf den anderen gewechselt werden, sondern schrittweise, indem man von 1700 bis 1740 alle Schalttage ausfallen lassen wollte. Tatsächlich wurde im Jahre 1700 der 29. Februar übersprungen. Somit eilten die Schweden dem Julianischen Kalender einen Tag voraus und hinkten dem Gregorianischen Kalender zehn Tage hinterher.

Doch die Fortsetzung dieser Methode scheiterte: Der Nordische Krieg brach aus und führte dazu, dass die allmähliche Reform des Kalenders in Vergessenheit geriet. Stattdessen wurde der 29. Februar wieder in den Kalender eingefügt. 1711 ordnete König Karl XII. dann sogar die Rückkehr zum Julianischen Kalender an.

Feb1712.jpg
By Sendker - http://www.tondering.dk/claus/calpic/feb1712.html, Public Domain, $3

Na, gut aufgepasst?

Richtig: Jetzt waren die Schweden dem Julianischen Kalender einen Tag voraus! Und was haben sie da gemacht? Sie führten einmalig einen 30. Februar ein. Das war der 30. Februar 1712. Kein Witz!

Allerdings blieb man nur noch wenige Jahrzehnte beim alten Julianischen Kalender. Beim zweiten Versuch einer Kalenderreform entschied man sich für einen radikalen Schritt: Auf den 17. Februar 1753 folgte der 1. März 1753. Damit war der Gregorianische Kalender auch in Schweden eingeführt.


Alle Infos zum Event

Weil es 2016 keinen 30. Februar gibt und am 29. Februar schon so viele Events stattfinden, treffen wir uns zum Erfahrungsaustausch übers Geocaching sowie zum Discovern von TBs und Coins

→ am 1.3.2016

→ von 14:30 bis 15:00 Uhr

→ an den angegebenen Koordinaten.

Das ist die einzige Stelle im Ebersberger Forst, wo ein Planquadrat mit der Nummer 29 auf eines mit der Nummer 1 trifft.

Die Koordinaten sind nur zu Fuss (auch mit Kinderwagen) oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die einfache Wegstrecke vom angegebenen Parkplatz zum Event beträgt 1,8 km, daher T2,5.

Anstatt eines offiziellen Souvenirs gibt es für alle Event-Teilnehmer ein schickes Profil-Banner:

Banner3002


Additional Hints (Decrypt)

Fbyygr rf abpu rva Rirag mhz 30. Sroehne trora, ovggr Orfpurvq fntra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)