"Der Goldbach ist ein Gewässer des Harzrandes und des Harzes. Er bildet sich aus dem Zusammenfluss von Teufelsbach und dem Silber[born]bach" im Birkental, nahe des Mönchenmühlenteiches. Er gilt als mäßig belastet durch Nährstoffeinträge der Fischzucht im Kloster sowie Siedlungswässer der Oesianer. Im Gebiet des Caches erfuhr der Goldbach in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts einschneidende Veränderungen in Folge von umfangreichen Laufverlegungen und -begradigungen. Der Bach wurde hier in Dammlage verkürzt über die Felder geleitet - vermutlich um mehr Ackerland zu gewinnen oder aber um den Bau des Seilwinden-Segelflugplatzes zu ermöglichen, der nach dem Mauerbau dann eingestellt wurde (überliefert sind mir mündliche Berichte, wonach 2 Segelflieger nach Westen geflohen sein sollen, da sie "unterm Radar" der Stationen auf dem Brocken und bei Hasselfelde fliegen konnten - was daran wahr ist, kann ich nicht sagen, wäre aber interessiert, wenn jemand hierzu mehr weiß). Das Land Sachsen-Anhanlt nutzte den Bau der B6n, um unter anderem das historische Bachbett des Goldbachs wiederherzustellen und seinen Flusslauf um 1461 m zu verlängern, was insbesondere der "Wiederherstellung naturnaher, naturraumtypischer und ökologisch voll funktionsfähiger Gewässerzustände sowie dem Hochwasserschutz" diente. Insbesondere im Frühling konnte man vor der Verlegung regelmäßig auf den umgebenden Wiesen waten, da dort knietief das Wasser stand - das gibts so heute nicht mehr. Seit Abschluss der Maßnahmen im Jahr 2010 ist der Goldbach wieder von der Quelle bis zur Mündung in die Bode bei Wegeleben ein durchgängig ökologisches Fließgewässer.
Quellen:
01_Gewaesserrenaturierung_ entlang_der_B_6.pdf (Poster FGSV-Landschaftstagung 2011)
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldbach_%28Bode%29