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Geschichtsstunde Mystery Cache

Hidden : 2/7/2016
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Das Rätsel enthält 13 Fragen (A-M) und am Ende eine Rechenregel zur Bestimmung der Koordinaten der Dose. Die Koordinaten des Fragezeichens haben nichts mit der Position der Dose zu tun.

Heute ist Geschichtsstunde in der 10. Klasse der Georg-Käsch-Schule. Es wird ein Test in Geschichte geschrieben. Hier sind die Aufgaben:


Aufgabe A, Zeit: Ganz am Anfang

Ein Pärchen sitzt im Garten und denkt über die Mysteries der näheren und weiteren Umgebung nach. Sie sind relativ allein, es gibt kaum andere Cacher, mit denen sie sich austauschen können (nur den Administrator und ein paar geflügelte Reviewer). Da kommt eines ihrer Haustiere heran und flüstert (sie verstehen sich gut mit den Tieren und können deren Sprache verstehen): "He! Psst! Ihr da! Ich habe Spoiler-Bilder." Der Mann erschrickt, die Frau ist überrascht. Sie flüstert zurück: "Wie kann das sein?" Das Tier antwortet: "Sie sind auf einem USB-Stick, der wie ein Apfel aussieht. Wenn Du ihn in die Buchse unter Deiner Nase steckst und abbeißt, bekommst Du die Lösungen für die tollsten Mysteries." Die Frau macht ihrem Mann diesen Apfel-USB-Stick schmackhaft. Nachdem sie dieses Mystery gelöst hatten, gab es deswegen aber einigen Ärger, Wohnortwechsel und ein hartes Leben.

Frage: welches gesamte Lebensalter gibt die Bibel für diesen Cacher an? Diese Zahl ist A.


Aufgabe B, Zeit: Zeit des Alten Testaments der Bibel

In der Bibel wird unter anderem von einem großen Cacher-Team erzählt, das aus Ägypten losgegangen ist, um ein Versteck im Nordosten zu suchen. Die Location war nicht direkt mit Koordinaten beschrieben, sondern mit relativ unbestimmten Hints wie "Milch" und "Honig" und anderen. Jedenfalls sind sie losgegangen, obwohl ihre Kumpels zuhause das gar nicht gut fanden. Erst auf dem Weg haben sie noch von dem Owner die Attribute ("Du darfst nicht..", "Du sollst immer.." usw.) genannt bekommen, in diesem Fall sogar in Stein gemeißelt, aber das ist eine Geschichte für sich. Vorher schon war ihnen ein Meer im Weg, und weil keine Fähre da war, hat der Teamleader von ihnen einfach das Wasser zur Seite geschoben, so dass das Team auf dem Meeresboden durchgehen konnte. Frage: welches Meer war das? Nee, das ist zu einfach, das war natürlich das rote Meer. Als der Groupleader mit den Attributen ankam und sie mit dem Team besprechen wollte, hatte sein Team sich aber für ein anderes Hobby entschieden und eine Tierfigur hervorgeholt, wahrscheinlich aus einem Überraschungsei.

Frage: welchen RGB-dezimal-Wert (z.B. 0/0/0) hatte die Farbe der Tierfigur? B ist die Summe der drei Zahlen.


Aufgabe C, Zeit: 3. Jahrtausend vor Christus

Die Ägypter des Altertums haben etwas übertrieben mit dem Cachen. Wer konnte, hat sich eine Dose gebaut oder bauen lassen, die zwar leicht zu finden (T1), aber schwierig zu öffnen (D300..D500) war. Das Öffnen war so schwierig, dass der jeweilige Owner es sich nicht nehmen ließ, selber aufzupassen, dass auch wirklich nur der ehrliche Finder den FTF-Log macht. Und sie haben schon geahnt, dass der FTF lange dauern würde. Darum haben sie befohlen, dass man sie haltbar machen soll, damit sie über den Tod hinaus aufpassen können. Eine übertriebene Methode, die von Groundspeak später aus Gesundheitschutz-Gründen abgeschafft wurde. Und auch die D-Level wurden später auf 5 beschränkt. Drei besonders große Dosen der damaligen Zeit sind noch heute ein beliebtes Cacher-Ziel (viele Cacher verkleiden sich als "Touristen" und benehmen sich ganz unauffällig).

Frage: welches Basismaß hat die größte dieser drei Dosen ursprünglich gehabt? C ist die Zahl in Meter ohne Nachkommastellen.


Aufgabe D, Zeit: 4. Jahrhundert vor Christus

Plutarch, ein griechischer Cacher, hat einen Logeintrag geschrieben bei dem Cache "Der Gordische Knoten", D5/T3. Die D5-Einstufung wurde gewählt, weil die Dose sehr kompliziert mit einem Seil umwickelt war. T3 war angemessen, weil das Versteck nicht so schwierig zu finden war. Viele Cacher hatten schon DNF geloggt und waren nicht mit dem Knoten des Seils fertig geworden. Plutarch hat für einen Cacher einen Found geloggt, der beschriebene Cacher war gleich weiter gezogen, weil er noch ein paar andere Caches in Persien und Indien suchen wollte.

Frage: wie hieß der beschriebene Cacher (ohne Nachnamen oder Namenszusatz)? Mit welcher eCGA hat er die Dose geöffnet? D ist die Summe der Buchstabenwortwerte der beiden Wörter.


Aufgabe E, Zeit: 3. Jahrhundert vor Christus

In der frühen Zeit damals waren die Muggel relativ militant und rücksichtslos. Das zeigt sich an einer Geschichte, die auch wieder Plutarch beschrieben hat. Er kannte einen Cacher in Syrakus, der schon etliche trickige Mysteries gelöst hatte. Einmal - 212 B.C. - war er gerade dabei, wieder ein schwieriges Rätsel zu lösen - oder hat er selbst einen Mystery entworfen und die Beschreibung vorbereitet? - na, jedenfalls war er gerade ganz vertieft in seine Gedanken und Überlegungen, als ein böser Muggel vorbeikam und enorm Lärm und Unruhe machte. Der Cacher hat ihn ausgeschimpft: "Noli turbare ... meos" (damals war Latein "in"). Da war der Muggel sauer und ... hat den Cacher einfach so erschlagen. Das war etwas übertrieben, oder?

Frage: Wie hieß der Cacher? Und womit hatte er sich gerade beschäftigt (das lateinische Wort, das in dem Satz überliefert wurde)? E ist die Summe der Buchstabenwortwerte beider Worte.


Aufgabe F, Zeit: ein paar Jahrhunderte vor Christus

Die Griechen sind schon sehr lange sehr intensiv mit Cachen beschäftigt. Bis heute gibt es viele Besonderheiten dieser Cache-Leidenschaft: Lost Places mit einsam hochragenden Säulen und zerbrochenen Steinen findet man immer wieder, und etliche Mysteries über verschwundene Reichtümer beschäftigen Cacher-Teams aus der EU und dem IMF (International Monetary Fund) schon lange. Früher waren manche Cacher in Griechenland ziemlich fanatisch. Einer davon hatte sich sogar in diese oder jene Dose zum Schlafen gelegt. Diese Lebensweise fand er allerdings so tierisch, dass er sich mit einem bekannten Haustier verglichen hat.

Frage: welches Haustier hat er erwähnt? F ist der Buchstabenwortwert des Haustiers.


Aufgabe G, Zeit: 13. Jahrhundert

Im Mittelalter gab es viele schöne Caches in Europa und wahrscheinlich auch sonst auf der Welt. Das Leben verlief halbwegs friedlich, nur ab und zu gab es einen Kreuzzug oder eine Pest. Da, Anfang des 13. Jahrhunderts, rotteten sich Muggel aus Zentralasien - sie wurden damals wie "Mongoln" ausgesprochen - zusammen und machten zahlreiche schöne Verstecke und Dosen platt. Nach und nach kamen sie nach Europa, zogen durch Polen und Ungarn, aber die erschreckten Owner taten sich zusammen und konnten sie schließlich doch aufhalten und den Muggelsturm (damals "Mongolnsturm" genannt) stoppen.

Frage: Bei welcher Stadt haben sich 1241 die Owner und die Mongoln gehauen? G ist die Summe der Gradzahlen (ohne Kommastellen), die in wikipedia als Koordinaten angegeben sind.


Aufgabe H, Zeit: Frühes 16. Jahrhundert

Seit einiger Zeit hatte die Administration damals erlaubt, dass man seine Cache-Statistik durch Geldzahlungen aufbessern konnte. Das hat dann dazu geführt, dass manche sich Vorteile erkauft haben, ohne die Dosen aufzusuchen und selbst zu loggen. Und die Administratoren konnten einiges an Geld aufhäufen und sich schöne Computer und sowas kaufen. Irgendwann hat sich dagegen Widerstand formiert. Besonders ein Whistleblower ist bekannt, der einen Printout mit einigen lines gepublisht hat. Er hat sie im Oktober 1517 an einem belebten Ort an die Wand gepinnt. Aus der Aufmerksamkeit, die er damit erregte, ist eine Bürgerinitiative entstanden, die im Laufe der Zeit ziemlich erfolgreich wurde und bis heute aktiv ist.

Frage: wie viele lines hat der Whistleblower damals gepublisht? H ist diese Anzahl.


Aufgabe I, Zeit: Frühes 17. Jahrhundert

Wir sind im frühen 17. Jahrhundert auf einem Schulhof in Frankreich. Der kleine René plaudert mit seinen Kumpels auf dem Pausenhof. Vor einigen Tagen ist ein neuer Mystery gepublisht worden, aber die Lösung von dem D5/T2 ist verdammt kompliziert. Die Jungs haben schon einige Nächte darüber gegrübelt. Auch gestern wurde es spät. René schildert seine Verzweiflung: "Alles Mögliche habe ich gemacht: exif, Hex-Editor, alle Pixel bis auf die RGB-Werte auseinander genommen! Ich denke also: bin ich...". Bevor er den Satz zuende ausrufen kann mit "..denn so blöd?", kommt der Lehrer heran, unterbricht ihn und ruft aus: "René, Du Genie, das ist ja super! So ein schlaues Kerlchen! Das muss ich gleich Deinen Eltern erzählen!" Und er sucht deren Telefonnummer bei seinen Kontakten auf dem Handy.

Frage: wie hieß der Vater von René? I ist der Buchstabenwortwert des Vornamens des Vaters.


Aufgabe J, Zeit: 18. Jahrhundert

Eine eingeschworene Cacher-Gruppe lebte damals auf einer mittelgroßen Insel. Der Administrator hatte die Eigenart, ab und zu eine Krone auf dem Kopf zu tragen. Die Regeln waren streng, viele Attribute mussten beachtet werden (obey, buckle, no freedom,..). Einigen Cachern war das irgendwann zu lästig. Aber es gab eine Abstandregel: mindestens 3000 Meilen Abstand mussten sein. Also gingen sie als Gruppe woanders hin und machten in der notwendigen Entfernung ihre eigenen Mysteries. Natürlich war das Internet damals noch nicht sehr verbreitet (Trommel-Modems), darum wurde das Listing mit der Aufgabenstellung unter anderem über Handzettel verteilt mit der Aufforderung, eifrig zu suchen ("Doller! Doller!"). Einer dieser Handzettel zum Beispiel - mit einer 1 auf beiden Seiten bedruckt und in Milliarden Stück verteilt - zeigt eine kleine Eule oben rechts auf einer Seite, das ist ein Teil eines dieser Mysteries. Diese Mysteries sind so schwierig, dass sie sogar noch heute nur ansatzweise gelöst sind und es sogar Filme über die Jagd nach den Dosen und den Lösungen gibt. Die Grundlage für diese Mystery-Serie von damals ist in einem Jahr am 4. Juli gepublisht worden. Die dortigen Cacher feiern den Tag heute immer noch.

Frage: Einer der Publish-Unterzeichner hieß Jared mit Vornamen. Wann wurde er geboren? Das Geburtsjahr ist die Zahl J.


Aufgabe K, Zeit: spätes 18. Jahrhundert

Die alten Ägypter (siehe weiter oben, das sind die, die sich als Owner haltbar machen ließen, um auf ihre Verstecke aufzupassen) hatten untereinander eine besondere Geheimsprache entwickelt, mit der sie sich Nachrichten zuschickten. Das war eine Art Codierung, die fast jeder Geocacher heute in seinen Tools bereitgelegt hat, um Mysteries zu lösen. Aber lange Zeit hat man diesen Code nicht knacken können. Das war die Zeit, bevor die NSA.. aber das ist eine andere Geschichte. Diese besondere Codierung der Ägypter konnte man erst enträtseln, als ein Franzose während einer Tour durch Ägypten 1799 (er hätte eigentlich was anderes tun sollen, aber wie man als Geocacher immer mal so hier und da hinsieht, ob nicht zufällig eine Dose zu finden ist) einen Stein mit einem Hint fand. In den Monaten danach konnte dann von anderen Cachern des französischen Teams die Schrift enträtselt werden.

Frage: wie hieß der Ort, an dem dieser Hint-Stein gefunden wurde? K ist der Buchstabenwortwert des Ortsnamens.


Aufgabe L, Zeit: 19. Jahrhundert

Ein Mystery, das seit langer Zeit schon gepublisht war, hieß "Die Quellen des Nil". Der Titel war zwar klar, aber für den Weg dorthin waren verschiedene ZS an der Küste von Afrika angegeben. Von dort musste man Peilungen ausführen und fragwürdige Beschreibungen auswerten, um an das Versteck zu kommen. Für Afrikaner war der Cache nur D2, die kannten das Versteck sowieso. Nur die Europäer machten daraus eine aufregende Sache und taten sich schwer mit dem Europäer-FTF. Um 1870 kam dann endlich ein Engländer in die Gegend der Dose, hat sich dann aber verfranst und hat länger keine SMS nach Hause geschickt, wahrscheinlich weil sein Handy leer war. 1871 hat ihn ein Mitcacher wieder getroffen und begrüßt mit den Worten: "Dr. ???, I presume?"

Frage: Wann wurde der Mensch geboren, der mit ??? angesprochen wurde? L ist sein Geburtsjahr.


Aufgabe M, Zeit: frühes 20. Jahrhundert

Anfang des 20. Jahrhunderts - genau gesagt 1911 - machten sich 2 Cacher-Teams auf den Weg, um einen Earth-Cache zu loggen, der schon länger gepublisht war. Die Teams kamen aus Norwegen und aus England. Es stellte sich als ziemlich anstrengend heraus, und das Team, das als Erste den FTF machen konnte, war fein raus. Das danach kommende Team mit dem STF hatte seine eCGA etwas unvollständig zusammengestellt und ist tragischerweise auf dem Heimweg umgekommen. Die Koordinaten von dem Cache sind in der Aufgabe der Geschichtsstunde-Arbeit nur unsauber notiert: war es N36° oder W13° oder E144° oder gar S35°? Irgendwelche unleserlichen Zahlen. Ärgerlich!

Frage: kennt ihr die Koordinaten dieses Earth-Cache? Es reicht, wenn ihr hier als Antwort den Latitude-Wert (N bzw. S-Wert) der Gradzahl herausfindet. M ist die Gradzahl.


Die Koordinaten der Dose sind nach der folgenden Berechnung zu bestimmen:

N 52° ( A - 4*E - 3*I ) , ( D + 2*G - H - F + 8 )

E 009° ( C - 2*K + 12 ) , ( L + B + 2*M - J + 51 )

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.

Additional Hints (Decrypt)

Vz Mjrvsryfsnyy: qvr Qrsvavgvba iba jvxvcrqvn mhtehaqryrtra Svany: 7z 90° crvyra, vz Jhemryorervpu qrf Onhzrf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)