Dieses kleine Waldstück liegt an der Finnensiedlung in Köln-Höhenhaus direkt an der Grenze zum Dünnwalder Wald. Zum Loggen am besten eine Pinzette mitbringen.
Infos aus Wikipedia: Bedingt durch Entstehungszeit und wahrscheinliche Umstände, ist die Quellenlage zu der sogenannten Finnensiedlung in Köln Höhenhaus sehr schlecht. Schriftliche Dokumente waren bereits in den 1980er Jahren nicht greifbar, Befragungen von Anwohnern, stilistische Einschätzungen und der eingebürgerte Namen der Siedlung bilden die Grundlage für mehrere Versionen ihrer Gründung. Nach einer Version gelangten die Baumaterialien zur Errichtung der Siedlung während des Zweiten Weltkriegs aus Finnland nach Köln, nach einer anderen sollen sie ein Geschenk der finnischen Reichsregierung für die Hilfe der deutschen SS während des finnisch-norwegischen Krieges 1939/40 gewesen sein. Tatsächlich hielt sich das Deutsche Reich aufgrund des Hitler-Stalin-Pakts aber mit Hilfen zu Gunsten von Finnland in deren Winterkrieg 1939/40 mit der Sowjetunion zurück. Erst in dem sogenannten Fortsetzungskrieg versuchte Finnland nun mit deutscher Unterstützung, zuvor an die UdSSR verlorenen Gebiete zurückzugewinnen. Am 26. Juni 1944, also in der Zeit der Siedlungsbegründung, wurde mit dem Ryti-Ribbentrop-Vertrag zwischen der Republik Finnland und dem Deutschen Reich de facto ein Militärbündnis geschlossen, das aber letztlich nicht mehr vollzogen wurde. Gesicherte Belege für den Transport einer solchen Menge Baumaterials in den Jahren 1943/44 von Finnland nach Deutschland konnten bislang nicht gefunden werden. Die nach ihrem Gesamtgrundriss die Form eines Finnendolch bildende Siedlung entstand dabei als Hilfe für in der Kölner Altstadt ausgebombte Familien unter dem Stichnamen „Neue Heimat“ Zur Ausführung der Arbeiten wurden dabei, möglicherweise über die Deutsche Arbeitsfront(DAF), Zwangsarbeiter herangezogen. Die DAF trat nach 1940 mehrfach als Bauherr rechtsrheinischer Kölner Wohnanlagen im Sinne von Hitlers „Sozialem Wohnungsbau“ auf. Die Siedlung deren Bau 1944 begonnen wurde, war als östliche Erweiterung Teil der in Höhenhaus ab 1932 geplanten Erwerbslosensiedlung, deren Ausführung dann unter den Nationalsozialisten forciert wurde und in ihrem Hauptteil bis 1939 abgeschlossen wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Bauten im Wege der Selbsthilfe von Bombengeschädigten und Kriegsheimkehrern fertiggestellt. Eigentümer war die „Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft Rheinland“; inzwischen befinden sich aber alle Objekte in Privatbesitz. In der weitgehend noch geschlossen erhaltenen Siedlung (nur zwei Häuser brannten in den 1950er Jahren und 1986 ab), finden vereinzelt Fernsehdreharbeiten statt.