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Erinnerung an Karl Krebs Traditional Cache

This cache has been archived.

Rummelmatz: Hallo 1.FCK!

Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Grüße
Rummelmatz
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

Kontakt: reviewer.Rummelmatz@gmail.com
Informationen, Tipps und Tricks: gc-reviewer.de
Geocaching-Guidlines: geocaching.com/play/guidelines

Hello 1.FCK!

Unfortunately, until today the cache was not reactivated or no specific activation date was given. Therefore, the final archiving of this cache took place today.
If you would like to place a cache at this location again, you are of course welcome to submit a new listing for review.
Please remember to collect any geo-garbage (cache containers, intermediate stations) again.

Greetings
Rummelmatz
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

Contact: reviewer.Rummelmatz@gmail.com
Geocaching-Guidlines: geocaching.com/play/guidelines

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Hidden : 2/27/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dieser Cache erinnert an Karl Krebs aus Lützelhausen, der an dieser Stelle am 17. August 1945 - drei Monate nach Ende des 2. Weltkireges - von einem amerikanischen Soldaten erschossen wurde. In Erinnerung an diesen Vorfall hat sein Cousin, der ehemalige Gelnhäuser Förster Erich Krebs dort eine Gedenktafel an eine Buche genagelt.

Karl Krebs war ein im 2. Weltkrieg in Gefangenschaft geratener, jedoch frühzeitig daraus entlassener deutscher Soldat, der nach Ende des Krieges wieder gesund nach Lützelhausen zurückkehrte. Kurz darauf, am 17. August 1945, arbeitete Karl als Helfer des Bauern Seifert, indem er auf den Feldern nahe der Station 4 nach dem Wachstumsstand des Viehfutter schaute. Unterwegs beobachtete er zwei in den benachbarten Wald laufende Männer, von denen einer ein Gewehr trug. Als sich Karl Krebs daraufhin am Waldrand bückte, um weiter den Männern hinterher zu schauen, traf ihn urplötzlich ein Schuss seitlich in den Bauch.

Zur gleichen Zeit schärfte sein Cousin Erich Krebs auf den Feldern in der Nähe gerade seine Sense, als er den Schuss und die Hilfeschreie des Verletzten hörte. Sofort eilte er seinem schwerverletzten Cousin Karl Krebs zu Hilfe. Als zufällig ein Jeep mit Amerikanern vorbeifuhr, konnten sie zusammen den Verletzten auf den Jeep verfrachten um ihn schnellstmöglich ins Krankenhaus zu bringen. Kurz darauf sah Erich Krebs einen mit einem Gewehr bewaffneten Amerikaner und seinen deutschen Begleiter aus dem Wald kommen. Sofort begann er ihnen wegen des Schusses Vorwürfe zu machen, verstummte jedoch als der Amerikaner auch auf ihn die Waffe richtete.

Für Karl Krebs allerdings kam jede Rettung zu spät. Er erlag noch am nächsten Tag seiner Schussverletzung.

Später erfuhr Erich Krebs von den Vernehmungen des Todesschützen, der sich für seine Tat vor seinem amerikanischen Disziplinarvorgesetzten verantworten musste, dass der Täter zuvor schon in Marburg zwei Deutsche erschossen haben soll. Über den Ausgang des Verfahrens und die Konsequenzen für Karl Krebs Mörder ist leider nichts bekannt. Doch um die traurigen Ereignisse dieses 17. Augusts des Jahres 1945 nicht zu vergessen, errichtete Erich Krebs die Gedenktafel für Karl Krebs, seinen erschossenen Cousin.

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