So ruhmreich Herakles` Heldendasein auch war, mit den Frauen hatte er weniger Glück. Seine erste Gattin, Megara erschlug er samt seiner 12 Kinder in einem Anfall von Raserei.
Als Sühne für seinen Mord an Iphitos wurde Herakles als Sklave verkauft und von seiner Herrin Omphale, der Königin von Lydien zum Ehemann genommen. In verblendeter Liebe nahm er die Lebensweise der Frauen an, während Omphale sich als Mann gab. Als die Zeit seiner dreijährigen Strafe erfüllt war, gewährten die Götter ihm Erkenntnis und er verließ Omphale.
Die Geschichte seiner dritten Frau streift der Bonus. Deianeira wurde vom Kentauren Nessos entführt. Herakles tötete ihn mit vergifteten Pfeilen. Nessos überredete, täuschte Deianeira sterbend, Herakles` Hemd mit seinem Blut zu tränken. Dieses vergiftete "Nessoshemd" brachte Herakles den Tod.