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Austria! Not Australia! Drumparam... Letterbox Hybrid

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Rüdiger111: Kein Interesse mehr? Ab ins Archiv.

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Hidden : 2/25/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Wenn man sich im Waldviertel ein wenig genauer umschaut, entdeckt man Exotisches!


Wer schon einmal die USA besucht hat, wird wissen, daß die Bewohner Nordamerikas liebe, aber meist recht ungebildete und mitunter etwas naive Leute sind, die - wenn man ihre Frage nach der Herkunft mit "Austria" beantwortet, freudig erregt auszurufen pflegen: "Oh, Australia! All those kangaroos!"


Ganz unrecht haben sie ja nicht, wie die Hintergrundkachelung dieses Listings zeigt. Auch in Österreich, speziell bei uns im Waldviertel, gibt es Aborigines. Sie heißen hier zwar nicht Djalu Gurruwiwi, Mudrooroo oder Mandawuy Yunupingu, sondern Schwingenschlögl Sepp, Koppensteiner Hias oder Kevin Weissenböck, aber Originale sind sie zumeist. Und obwohl die bevorzugten Musikinstrumente hierzulande die Quetschn, das schwere Blech und das picksüße Hölzl sind,  finden sich auch exotischere Instrumente - ob man's glaubt oder nicht: sogar im allertiefsten, hintersten Waldviertel!

 



Mein Freund Norbert Schmid, der aus Hanf-Zellulose allerlei spannende Instrumente, unter anderen auch Didgeridoos ("australische Alphörner"; Ton einschalten!) herstellt, hat in der "Oagad" hinter Weidenhöfen früher australische, aber auch afrikanische Weisen erklingen lassen. Und nur die wenigsten wissen das...

 

 


worshiping the sun, by Norbert Schmid


Das klassische Didgeridoo besteht aus einem 1 m bis 2,50 m messenden Abschnitt eines Eukalyptusstammes (Fichten haben sie in Australien nicht...), der von Termiten ausgehöhlt wird. Die licht- und temperaturempfindlichen Termiten beschränken sich hierbei auf das extrem harte und trockene Kernholz des noch lebenden Baumes und meiden das Feuchtigkeit führende Splintholz, das für sie vermutlich auch toxisch wirkt.

Aus einigen bisher sehr seltenen Hinweisen in Form von Malereien wird im Allgemeinen gefolgert, daß die ersten Instrumente aus dem leichter zu bearbeitenden Bambus bestanden. In einigen Fällen wurden auch Stämme des Pandanus-Baumes verwendet, dessen weicher Kern herausgearbeitet werden kann. Erst seit der Einführung von Metall-Werkzeugen ist Eukalyptus das vorherrschende Material.





Das Mundstück besteht lediglich aus einem Wachsring zum Schutz der Lippen, der bei günstig gewachsenen oder gut verarbeiteten Instrumenten auch fehlen kann. Außerdem wird der natürlich vorgegebene Durchmesser des Holzrohres auf einen für den Spieler angenehmen Durchmesser verengt.




Auf Grund der einfachen Bauweise und des touristischen Wertes werden viele Didgeridoos inzwischen in rationalisierter Massenbauweise im außeraustralischen Ausland gefertigt, z. T. aus anderen Materialien wie z. B. Teakholz, Jackfruitholz (jeweils manuell aufgebohrt) und Bambus, u. a. auch in Indonesien, von wo aus sie auch nach Australien importiert werden. In den meisten Fällen wird hierfür wertvolles Edelholz geopfert; Norbert Schmid verwendet daher ein Material namens Hempstone R, bestehend aus Zellulose von Hanffasern und Wasser.

Das Didgeridoo ist ein "Aerophon", ein wichtiges klangbildendes Element ist eine schwingende Luftsäule. Die Länge und Form dieser Luftsäule bzw. die Abfolge verschiedener Volumina, gebildet durch Verengungen, Aufweitungen, Fraßspuren etc., ist entscheidend für die Klangcharakteristik, die Tonhöhe und Spielbarkeit des Grundtones und der überblasenen Töne des jeweiligen Instrumentes. Die physikalischen Grundlagen, die für die individuelle Klangcharakteristik eines Didgeridoos bestimmend sind, wurden in letzter Zeit hinreichend beschrieben, so daß inzwischen Simulationen und Analysen von Didgeridoos möglich sind. So haben die meisten traditionellen Instrumente, die heute in Benutzung sind oder von denen Tonaufzeichnungen existieren, Grundtonhöhen im Bereich von C-G#, dementsprechend eine Grundtonfrequenz von 65,41 bis 103,83 Hz. Auch in den modernen Spieltechniken werden diese Tonhöhen bevorzugt, wobei entsprechend den musikalischen Anforderungen, der bevorzugten Stilistik oder aus experimentellen Gründen auch Instrumente von F1 bis A im Frequenzbereich von 43,66 bis 110,00 Hz gespielt werden.





last pool in desert by Norbert Schmid





Didgeridoos made by Norbert Schmid



Der Cache:


Begib dich zu den Headern und suche dort nach dem Hinweis für Stage 2!

Stage 2 führt dich zu Stage 3,

Stage 3 aber zum Final.


Halte stets die Augen offen, hinterlasse die einzelnen Stages bitte so, wie du sie vorgefunden hast, und vor allem: Bedenke, daß du dich - mit Erlaubnis des Eigentümers - auf einem fremden Grundstück befindest. Mag die Liegenschaft auch verlassen anmuten, darf nichts kaputt gemacht oder mutwillig beschädigt werden!!!

 

Dem Eigentümer, Herrn Norbert Schmid, danke ich herzlich für sein Verständnis, für die Einwilligung, hier eine Dose verlegen zu dürfen und die beiden tollen Bilder, deren Schöpfer er ist und die den Mythos der Outbacks sehr gut wiedergeben; Wikipedia aber danke ich für die Beschreibung des Didgeridoos und die Fotos.


Drumparam

Additional Hints (No hints available.)