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Die Gladbacher Stadtmauer-Tradi Traditional Cache

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JimBeamMG: Ich mach Schluss hier. Hier verschwinden sogar noch Nanos oder werden zerstört.

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Hidden : 2/25/2016
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Hier müsst ihr jetzt nach einem Nano suchen. Versteckt ihn bitte wieder so, dass er nicht direkt ins Auge "springt".


Die Gladbacher Stadtmauer

Mit diesem Tradi möchte ich euch zu dem im Jahre 2014 restaurierten Stadtmauerabschnitt locken. Tarnt bitte die Dose wieder so gut es geht mit Laub. Die Dose sollte mit Hilfe des Hints leicht zu finden sein. Zeigen steht bei mir im Vordergrund. Wer mehr zur Stadtmauer wissen möchte, kann sich meinen in Kürze erscheinenden Multi "Die Gladbacher Stadtmauer-Multi" anschauen.

So sah Rembrandt-Schüler Lambert Doomer die Stadt und ihre Befestigung im Jahr 1655: Dies ist eine der ältesten Darstellungen Mönchengladbachs überhaupt. Die Stadtmauer mit dem Weihertor grenzt direkt an den Geroweiher. Ein Teil dieses Mauerstücks ist heute noch erhalten. Repro: Stadtarchiv MG So sah der erhaltene Mauerteil vor seiner Restaurierung aus.

Wen es interessiert:

1950 feierte Mönchengladbach sein 600-jähriges Bestehen als Stadt. Inzwischen ist aber von Wissenschaftlern eindeutig nachgewiesen worden, dass man damals etwas voreilig gewesen war. Das Dorf Gladbach erhielt nicht wie lange angenommen 1350 die Rechte einer Stadt, sondern zwischen 1364 und 1366. Zu dem, was im Mittelalter eine Stadt ausmachte, zählte auch eine Stadtmauer. Die war aber 1366 noch nicht fertig. Vielmehr wird der Landesherr, der Herzog von Jülich, bei der Erhebung Gladbachs zur Stadt höchstens seine Absicht ausgedrückt haben, eine Mauer errichten zu lassen.

Die Anfänge einer Abgrenzung zum umliegenden Land gab es bereits Jahrzehnte zuvor. Schon 1309 ist von einem Ende des Dorfes die Rede. 1326 wird ein Schlagbaum auf dem Weg nach Neuwerk erwähnt. 1347 sind es Gräben im Bereich der heutigen Krichelstraße und „An der Stadtmauer“. 1366 hat der Ort eine Umfriedung aus Palisaden, dichten Hecken und Gräben mit hölzernen Durchgängen. Spätestens 1388 wird Gladbach eine steinerne Mauer gehabt haben, die allerdings schon 1396 reparaturbedürftig war. Der Unterhalt der Stadtmauer war teuer. Es wurde eine besondere indirekte Steuer, eine Akzise, zur Finanzierung erhoben. Deshalb war es ein bedeutsames Geschenk, dass die Stadt der Abtei 1414 zusicherte, künftig würden die Mönche keine finanziellen Beiträge mehr für die Befestigung zu leisten haben.

Stadttore werden ab 1456 erwähnt, zunächst die Weyerpforte am Geroweiher. 1466 folgt die Buchenpforte(dem Marktor). 1497 wird das Judentor auf der heutigen Hindenburgstraße erwähnt.

Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts gibt es in den Quellen keine Angaben mehr über eine Erneuerung der Stadtmauer, es ist aber anzunehmen, dass die Stadt damals, nach einer längeren Friedenszeit, kaum noch verteidigungsfähig war, schreibt Ernst Brasse. Im 30-jährigen Krieg wurde die Befestigung teilweise zerstört. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der Verlauf der Stadtmauer geändert, weil der Abt seinen Obstgarten geschützt sehen wollte. Seit 1769 also verlief die Mauer von der Krichelstraße aus südwärts an den Klostergärten vorbei und herum zum Weyertor. Die Stadtmauer hatte einen Umfang von 1,2km. Sie umschloss ein Gebiet von 12 Hektar.

Quelle: Vitus Post

Additional Hints (Decrypt)

Anab, bora erpugf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)