
SPREMBERG
PERLE DER LAUSITZ
Die Kreuzkirche:

Die evangelische Kreuzkirche ist eine spätgotische dreischiffige Backstein-Hallenkirche, für die als Baujahr 1509 angenommen wird. Diese Annahme beruht auf der in einen Pfeiler der Apsis eingeritzten Jahreszahl. Die Kreuzkirche ist ein Nachfolgebau, teilweise errichtet auf den Fundamenten eines spätromanischen Vorgängerbaues. Dieser Kirchenbau war jedoch wesentlich kleiner. Dadurch haben die ältesten Bestandteile der jetzigen Kirche in Bauart und Bauausführung Merkmale des 13. und 14. Jahrhunderts.
Der Kirchturm wurde als freistehendes Einzelbauwerk direkt neben dem Vorgängerbau errichtet. Dies kann man an zugemauerten Fenstern und Öffnungen im Nord- und Südosten erkennen. Der Kirchturm hat in seinem unteren Bereich eine Wandstärke von etwa 2,60 Metern. Am 21. August 1604 brannte die Kirche bei einem Stadtbrand vollständig aus. 1660 stiftete Seyfried von Kittlitz den noch vorhandenen Altar. Der achteckige barocke Kirchturmaufsatz entstand im Jahr 1732 in seiner jetzigen Form, nachdem sein Vorgänger dem großen Stadtbrand vom 30. Juli 1705 zum Opfer gefallen war. Die Kosten übernahm Herzog Heinrich von Sachsen-Merseburg als damaliger Patronatsherr der Kirche.
Das Äußere der Kirche wurde im Laufe der Jahre mehrmals geändert. 1731 bis 1734 wurde die Kirche innen und außen instand gesetzt und das gesamte Gebäude grau verputzt. Am 9. Juni 1735 beschädigte ein Blitzschlag Kirche und Kirchturm schwer. 1897 bis 1898 wurde auf Grundlage eines „Wiederherstellungs-Entwurfes“ die Kirche abermals vollständig saniert und teilweise umgebaut und die ursprüngliche Backsteinoptik durch Entfernen des bei der vorhergehenden Generalinstandsetzung aufgebrachten Putzes wiederhergestellt. Die Kämpfe um Spremberg um den 20. April 1945 überstand die Kirche relativ unbeschadet. Trotzdem waren Schäden am Kirchenschiff und Kirchturm zu verzeichnen. Notwendige Reparaturen wurden in den folgenden Jahren wegen der Materialknappheit nur provisorisch ausgeführt.
Bauuntersuchungen in den Jahren 1996 und 1997 ergaben, dass sich große Teile der Kirche und des Kirchturmes in einem desolaten Zustand befanden. 1997 bis 2001 wurde deshalb das Kirchengebäude einer Generalrenovierung unterzogen. Seit dem 1. Mai 2002 ist eine 1736 auf Veranlassung von Herzog Heinrich von Sachsen-Merseburg eingebaute Turmstube im oberen Bereich des Kirchturmes, die ursprünglich als Wohnraum für den Turmwächter vorgesehen war, für besondere Anlässe nutzbar gemacht.
Die Orgel der Kreuzkirche wurde 1898 von dem Orgelbauer Wilhelm Sauer (Frankfurt/Oder) erbaut. 1971 wurde die Disposition geändert. Das Kegelladen-Instrument ist mit Barkermaschinen ausgestattet und hat 30 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen pneumatisch.
Quelle: Wikipedia.de
Zum Cach:
Suche den hier gezeigten Ziegelstein in der Aussenmauer der Kreuzkirche, ermittle die Ziegelreihe (ZR), in der er vermauert wurde und errechne die Peildaten.

Die Dose findest du bei: ZR * 10m und 308°