-
Difficulty:
-
-
Terrain:
-
Size:
 (small)
Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions
in our disclaimer.
Poor Little Chicken ist in Not! Kannst du es retten?
Ziel dieses Caches ist es, Poor Little Chicken nicht nur zu finden, sondern auch zu retten! Damit gemeint ist, es (eines!) aus der Dose zu befreien, es mitzunehmen und ihm ein neues Zuhause zu bieten.
So richtig erfüllt ist dies auch erst, wenn du dem Log ein Foto von Poor Little Chicken in seinem neuen Heim hinzufügst. Du kannst ihm ein Haus bauen, es im Puppenhaus deiner Tochter einsiedeln, ihm ein schönes Nest richten oder ihm einfach einen schönen Platz auf einem Regal zur Verfügung stellen. Möglichkeiten gibt es viele!
Natürlich kann ich niemanden dazu zwingen, ein entsprechendes Foto zum Log hinzuzufügen. Ich hoffe aber - solltest du es nicht tun - dass du mit dem schlechten Gewissen umgehen kannst, das dich möglicherweise dein restliches Leben plagen wird, wenn du Poor Little Chicken einfach so im Regen stehen lässt.
Was sich hier wie ein Kindercache anhört kann und soll natürlich ebenso von Erwachsenen gefunden werden. Vielleicht sogar vorrangig, denn auch wenn die Geschichte grundsätzlich jugendfrei ist, ist sie manchem vielleicht doch zu traurig. Ein Grund mehr Poor Little Chicken zu retten!
- Der Cache befindet sich nicht bei den angegebenen Header-Koordinaten, diese stellen auch nicht den Startpunkt dar.
- Um zur finalen Dose zu gelangen, ist eine QR-Scanner-App von Nöten. Zudem sollte diese Zugriff auf einen mobilen Internetanschluss haben, wenn man Poor Little Chickens Geschichte in einem Durchgang erleben möchte.
- Die t-Wertung von 3,5 betrifft nur die letzten Meter zum Final. Für den Großteil des Multis gilt eine Wertung von 1 bis 1,5.
Die Geburt Little Chickens stand unter einem guten Stern. So schien es zumindest, denn für seinesgleichen ist es wohl ein äußerster Glücksfall, auf einem Bauernhof aus der Schale schlüpfen zu dürfen. Die meiste Zeit über hüpfte Little Chicken mit seinen 4 Geschwistern unter lauter glücklichen Hühnern am Hof herum, pickte hier und da ein Körnchen auf und genoss die warme Sonne. Erst wenn es dunkel wurde, versammelten sich alle im Stall und die älteren erzählten den jungen Geschichten. Ein solcher Abend war es auch, an dem Little Chicken das erste mal von dem Mann mit der Mütze erfuhr. Dieser lebte 6km vom Bauernhof entfernt und kam immer wieder, um einzelne Familienmitglieder für immer mitzunehmen. Niemand wusste, was genau mit ihnen geschah, Schauergeschichten gab es aber genug. Die einen erzählten, man wird in einen unbequemen Käfig gesteckt, die anderen meinten, dass einem die Federn gerupft werden, dass man als Nahrung für Menschen endet oder zur Belustigung dieser gegeneinander kämpfen sollte.
Little Chicken hatte große Angst vor diesen Geschichten und auch davor, jemals dem Mann mit der Mütze zu begegnen. Da es nicht wusste, wie dieser aussah, flüchtete es jedes mal, wenn es einen Menschen hörte und blieb oft bis zu 3 Stunden lang in seinem Versteck, bevor es sich wieder herauswagte.
Eines Tages hatte Little Chicken großen Hunger und konnte der Verlockung der köstlichen Körnchen nicht wiederstehen, pickte sich die größten heraus und lief auf der Suche danach, ohne wirklich auf den Weg zu achten, immer weiter auf den großen Hügel hinauf. Nachdem Little Chicken 8 Körnchen gegessen hatte, hörte es plötzlich eine menschliche Stimme. Little Chicken geriet in Panik, konnte kein Versteck mehr finden und lief eilig den Hügel hinunter, in der Hoffnung rechtzeitig den Stall zu erreichen. Dass die Stimme der netten Bäurin gehörte, die immer die Körnchen verteilte, bekam Little Chicken gar nicht mehr mit, da es über einen Stein gestolpert war und den Hügel nach unten kullerte.
Dies war jenes verhängnisvolle Ereignis, das dafür sorgte, dass Little Chicken fortan Poor Little Chicken genannt wurde. Durch den Sturz über den Hügel verletzte sich Poor Little Chicken den Fuß so schwer, dass es 8 Tage lang nicht mehr laufen konnte und auch fortan immer humpeln musste. Poor Little Chicken war nun auch längst nicht mehr so schnell, wenn es sich vor Menschenstimmen zu verstecken versuchte.
Eines Tages sorgte eine Stimme für Panik im Gehege. Der Mann mit der Mütze war wieder da. Poor Little Chicken versuchte zu flüchten, als es erkannte, dass der Mann direkt in seine Richtung steuerte, und es mit sich nehmen wollte. Doch es kam, von seinem Fuß beeinträchtigt, nicht schnell genug voran. Auch Poor Little Chickens Mutter sah, dass ihr Nachwuchs keine Chance hatte zu entkommen und mobilisierte ihre 2 Schwestern, um dem kleinen zu Hilfe zu eilen. Sie stürmten auf den Mann zu, pickten ihm in die Beine, erst 1 mal dann noch 1 mal und dann immer und immer wieder, jede einzelne mindestens 35 mal. Sichtlich irritiert und erschrocken machte der Mann kehrt, nicht ohne zuvor auszurutschen und mittendort hinzufallen, wo die ganze Sippe ihr Geschäft erledigte. Die Schwestern gackerten und pickten auf dem Mann herum, während Poor Little Chickens Mutter zu ihrem Nachwuchs rief: "Lauf mein Kind, lauf! Du musst fliehen, bring dich in Sicherheit, du kannst hier nicht mehr bleiben, sonst wird er dir schlimme Dinge antun. Schnapp dir 2 Körnchen für den Weg, eines unter jedem Flügel und dann lauf!" "Maamaaaa!" rief Poor Little Chicken, aber es tat wie geheißen, sammelte mit beiden Flügeln Körnchen und dann mit einem Schnabelschwung noch mal 3 weitere und lief so schnell es konnte die Straße entlang, die vom Bauernhof wegführte, während ihm Tränen über die Backen kullerten. Poor Little Chicken lief und lief, es wußte nicht, wie weit es gekommen war, als es das erste mal wagte stehenzubleiben und sich umzudrehen. Der Bauernhof war nicht mehr zu sehen. Der Fuß schmerzte fürchterlich und Poor Little Chicken sah sich nach einem Unterschlupf um, in dem es sich ausruhen konnte. Unter der Brücke da vorne vielleicht? Ein paar weitere Meter musste Poor Little Chicken noch humpeln. Es kam an einem blauen Hydranten vorbei, umrundete ihn neugierig, ging dann aber weiter in Richtung der Unterführung. Noch bevor es diese betreten hatte, war für Poor Little Chicken klar, wo es sich ausruhen wollte. Unter großer Anstrengung und auch erst nach Versuch Nr. 9 hatte Poor Little Chicken die etwa ein Meter hohe Mauer erklommen und sich im Gestrüpp nahe dem Geländer hingekauert. Wenn Poor Little Chicken einschlafen wollte, zählte es Schäfchen. Oft mehrere hundert Stück bis es endlich im Land der Träume war. Heute aber war nach Nummer 6 bereits Schluss, und Poor Little Chicken schlief tief und fest. Doch wo war es eigentlich gelandet?
Kannst du Poor Little Chicken finden?
Additional Hints
(No hints available.)