Da das Originalversteck der Rodung zum Opfer gefallen ist,gibt's nun einen neuen Platz.
Achtung: ab 28.6. 2018 neue Formel:
N-Header – [(C-E)-(A+D)-B+H] - 30
O-Header + [(FxG)+(IxG)+H]-3
Eine kleine Zeitreise zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern
In diesen Tagen wird viel von den Werten unserer westlichen Gesellschaft gesprochen und geschrieben, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen als Paradebeispiel dafür gepriesen.
Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass eben diese Rechte von den Frauen mühsam erkämpft werden mussten. Und wie die Diskussionen zeigen, sind sie leider auch immer noch nicht selbstverständlich. Ich lade euch zu einer kleinen Zeitreise ein.
Eine der ersten war vor etwas mehr als 200 Jahren die französische Schriftstellerin Olympe de Gouges, die aufzeigte, dass die von der französischen Revolution am 26. August 1789 deklamierten Menschenrechte nur für Männer galten. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ wurde zwar für „mündige Bürger“ ausgerufen, aber mündige Bürger waren dem Gesetz nach eben nur die Männer. Frauen durften beim Sturm auf die Bastille mitkämpfen, mitleiden und mitsterben, von politischer Mitbestimmung, Wahlrecht, Recht auf Bildung, Recht auf Arbeit oder Recht auf eigenen Besitz wurden sie nach wie vor ausgeschlossen. 1791 verfasste Olympe de Gouges die „Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne“, die der französischen Nationalversammlung zur Verabschiedung vorgelegt werden sollte. Sie fordert darin die rechtliche, politische und soziale Gleichstellung der Frauen und betont ausdrücklich, dass es beide Geschlechter sind, die gemeinsam die Nation bilden und dass es keine Sonderrechte für Frauen geben soll. Im Artikel 1 findest du ihren Grundsatz, nimm die Anzahl der Wörter des ersten Satzes (dt. Fassung, Wikipedia) für A. Olympe de Gouges wurde vom Revolutionstribunal wegen ihrer Einmischung in die den Männern vorbehaltene Politik zum Tod durch die Guillotine verurteilt.
Ungefähr zur selben Zeit setzte sich auch die englische Schriftstellerin und Philosophin Mary Wollstonecraft mit ihrem Werk "A vindication of the rights of woman“ für eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ein, vor allem was die Bildung betraf, die über eine auf Hausarbeiten orientierte Ausbildung hinausging, welche den Frauen noch weitgehend verweigert wurde. Diese sei notwendig, weil sie die Kinder erzögen und weil sie interessante Partnerinnen für ihre Ehemänner sein sollten.
Im Zusammenhang mit den sozialen und erzieherischen Reformbewegungen Mitte des 19. Jahrhunderts fanden die Ideen der Gleichberechtigung der Geschlechter bei Frauen in allen Gesellschaftsschichten in Europa und den USA weite Verbreitung. Ziel war es, das Wahlrecht zu erlangen, das weiterhin nur Männern vorbehalten war. So gründete zum Beispiel Emmeline Pankhurst in Großbritannien 1903 eine bürgerliche Frauenbewegung, die sowohl durch passiven Widerstand als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks für die Gleichstellung der Frau kämpfte. Neben dem Wahlrecht engagierte sie sich auch dafür – oh shocking - in der Öffentlichkeit rauchen zu dürfen. Wie wurden diese Frauen genannt? Für B wandle die Buchstaben um (A=1) und nimm die einstellige Quersumme.
Auch in Österreich engagierten sich Frauen der verschiedenen Lager neben karitativen Zwecken vorallem für ganz konkrete Ziele wie der Verbesserung der Situation von Arbeiterinnen, für die Verbreitung der demokratischen Idee und die Erkämpfung der staatsbürgerlichen Rechte für Frauen. 1918 erhielten die Frauen in Österreich das Wahlrecht. Bei welcher Wahl durften sie das erste Mal wählen? Für C nimm die Jahreszahl. Wie viele Frauen zogen damals ins Parlament ein (= D)?
So ab 1870 verstärkten sie zudem die Bestrebungen für bessere Bildungsmöglichkeiten für Frauen, Bildungsvereine und Ausbildungsmöglichkeiten für junge Frauen wurden gegründet. Seit E durften diese auch eine Maturitätsprüfung ablegen. Aber die bestandene Prüfung berechtigte sie noch lange nicht zum Studium an einer Universität. 1897 schließlich durfte die erste Frau in Österreich im Fach Medizin in Wien promovieren. Nimm für F die Anzahl der Buchstaben des Namens (Vor- und Familienname, 2 Wörter). Inzwischen sind mehr als die Hälfte aller Absolventen Frauen, bei den Professoren ist der Anteil allerdings immer noch gering.
Die Berufsausübung von Frauen war oft gesetzlichen Beschränkungen unterworfen. Heute kaum mehr zu glauben: so bestimmte zum Beispiel das Lehrerinnenzölibat, das bis Mitte der 1959er Jahre galt, dass Frauen („das Fräulein“) aus dem Lehrerdienst ausscheiden mussten, sobald sie heirateten.
Bis vor knapp 40 Jahren (ist doch noch gar nicht so lange her!) sah das Gesetz den Mann als "Haupt der Familie" vor und unterstellte Frau und Kinder seinem Führungsanspruch. Er gab den Familiennamen, bestimmte den Wohnsitz der anderen Familienmitglieder, die ihm gegenüber folgepflichtig waren. Er legte die Erziehungsziele und die Berufswahl der ihm zu Gehorsam verpflichteten Kinder fest, konnte seiner Frau beispielsweise verbieten, berufstätig zu sein. Er musste für seine Familie sorgen und einen "anständigen" Unterhalt leisten, die Frau war ihm dafür zum Beistand verpflichtet und hatte sich um die Arbeit im Haushalt und die Pflege der Kinder zu kümmern. Frauen durften nicht Vormund ihrer Kinder sein, es war ihnen nicht gestattet, einen Passantrag oder Lehrvertrag für ihre Kinder zu unterschreiben. Fragt eure Mütter, Großmütter…!
In den 1970er Jahren kam es endlich zur Reform des Familienrechts, in der die Unterscheidung bezüglich der Rechte und Pflichten je nach Geschlecht des Ehepartners aufgehoben wurde und eine einvernehmliche Lebensgestaltung in den Vordergrund rückt. Die „väterliche Gewalt“ wurde abgeschafft, Mütter und Väter haben nun die gleichen Rechte und Pflichten gegenüber ihren Kindern. Wann wurde denn erstmals ein Antrag zur Reform des Familienrechts gestellt? Nimm für G die Quersumme des Datums.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit unabhängig vom Geschlecht ist bereits seit 1957 Inhalt des EG-Vertrags. In den 70er Jahren wurden die ersten EU-Richtlinien zur Gleichbehandlung von Frauen und Männern erlassen. 1979 tritt ein Gleichbehandlungsgesetz in Österreich in Kraft, das die Gleichbehandlung von Frauen und Männern im Arbeitsleben regelt, geschlechtsspezifische Lohnungleichheiten wurden damit verboten(!). Inzwischen wurde der Geltungsbereich ausgeweitet und verbietet Diskriminierungen jeglicher Art aufgrund des Geschlechts, des Alters, der sexuellen Orientierung, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung.
Am 8. März jedes Jahres wird der Internationale Frauentag oder Weltfrauentag begangen, H = weil sich Frauen einmal im Jahr einen schönen Tag machen sollen (101), weil Madonna an diesem Tag Geburtstag hat (110), weil damit auf immer noch nicht verwirklichte Gleichberechtigung, Bevormundung, Zwänge und Gewalt, Ungerechtigkeiten und soziale Ungleichheiten gegenüber Frauen weltweit aufmerksam gemacht werden soll (001)?
Wann fand der erste Internationale Frauentag statt? I=Jahreszahl (einstellige Quersumme)
Die Dose findest du bei
N-Header – [(C-E)-(A+D)-B+H]- 30
O-Header + [(FxG)+(IxG)+H] -3