Skip to content

Die Venus von Birmenitz Traditional Cache

Hidden : 3/13/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Die Venus von Birmenitz



In den Birmenitzer Dorfchroniken findet sich folgender Eintrag über das Jahr 1906:

 " [...] Erwähnen will ich hier auch, was ich eigentlich schon früher hätte tun sollen. Daß ich nach Anschaffung des Tiefpfluges auf den Feldstücken nach Lützschnitz zu, an der Mögener Grenze hinter, eine große Menge alter Steinwerkzeuge und viele Bruchstücke derselben, herausgeackert habe, die aus der Zeit um 3000-5000 vor Christi Geburt stammen. Auch viele Tonscherben (zum Teil schön gemustert und gesprenkelt) Spinnwirtel, Feuersteinmesser und Schleuder und Mahlsteine kamen in großen Mengen zum Vorschein. Die damit bekunden, daß dort in vorgeschichtlichen Zeiten eine große Niederlassung gewesen sein muss, und dies bezeugen auch die vielen Herdstellen, die durch den Tiefpflug mit aufgeackert wurden. Leider habe ich die ersten Funde nicht selbst gesammelt, sondern einem Lehrer Hottenroth geschenkt, der uns erst über den Wert dieser Gegenstände Aufschluss gegeben hatte. Auch das Heimatmuseum in Lommatzsch besitzt eine große Anzahl Gegenstände von mir. Ebenso hatte ich der Schule in Neckanitz verschiedene Sachen geschenkt. [...] Auch will ich hier berichten, daß der erwähnte Lehrer Hottenroth auf den erwähnten Feldern eine weibliche Tonfigur gefunden hat. Leider aber ohne Kopf und diese Figur dem Prähistorischen Museum in Dresden schenkungsweise überlassen hat. Diese Figur ist allen Prähistorikern bekannt unter dem Namen der "Venus von Birmenitz" [...]"

Der Cache soll Euch an einen Ort führen, von dem aus ihr die Orte Birmenitz und Lützschnitz sehen könnt. Vor Euch liegt das Feld, welches in den Tagebüchern als Fundort beschrieben wird.

Heute ist eine Kopie des Fundstücks im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz zu sehen. Das Original ist vermutlich am 13. Februar 1945 im Zwinger in Dresden den Bombenangriffen zum Opfer gefallen. Weitere Infos unter www.smac.sachsen.de

Viel Spaß beim Suchen und Finden!

Additional Hints (No hints available.)