Geschichte
Das unter der Leitung der Gestapo stehende Lager befand sich auf dem Grundstück gegenüber. Das ehemalige Reichsbahnlager wurde ab 1943 von der Gestapo angemietet, um „Arbeitsverweigerer“ und „Arbeitsplatzflüchtige“ unter den ausländischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern zu sammeln. Bereits 1944 wurden auch politische Häftlinge hier untergebracht, später zusätzlich die Insassen des durch Bombentreffer zerstörten Gefängnisses der Polizeidirektion an der Mozartstraße sowie des Frauengefängnisses an der Kaplanhofstraße. Das sogenannte „Arbeitserziehungslager“ fasste bis zu 1.000 Personen. Die Zustände im Lager selbst ähnelten denen in Konzentrationslagern.
Das Denkmal wurde auf Anregung des Internationalen Mauthausenkomitees von der Stadt Linz errichtet und im Herbst des Jahres 1990 enthüllt. Hergestellt wurde es von der Fa. Wagner in Urfahr.
Zum Cache:
Der Cache ist nichts Ungewöhnliches – es ging mir mehr darum, dass hier an einem so unattraktiven Ort ein doch zeitgeschichtlich interessantes Denkmal so unbeachtet steht. Der Cache befindet sich leider nicht direkt beim Denkmal (wegen dem Mindestabstand zu einem anderem Cache), sondern einige Meter davon entfernt bei der gegenüberliegenden Grünfläche.