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CLR#06: Der Frosch vom Kaiserwald Mystery Cache

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C.L.R.: Mit einem wunderbaren Waldlauf endet heute die Geschichte um diesen, für mich sehr emotionalen Cache. Am Anfang stand eine zwar groteske, aber unglaublich erheiternde Zeit in der Team100, mein Captain und ich dem Geheimnis des Frosches folgten. Dabei hielten wir unter anderem um Mitternacht Ausschau nach dem listigen Lurch und holten uns sogar veterinär- und humanmedizinischen Beistand dafür. Aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls endete heute der Cache mit einem Gedenklauf an einen, vor einem Jahr im Alter von 45 Lenzen verstorbenen Freund. Warum ausgerechnet hier und heute ist leicht erklärt. Gitonga, so sein Name, war nicht nur Orientierungsläufer und mein Freund, nein er hätte auch großen Spaß an diesem Geocache gehabt. Wenn es irgendwie ging begleitete er mich im Laufschritt bei der Dosensuche, die für ihn zwar keinen Sinn ergab, aber so sind Freunde eben.

Dabei stammten wir aus wahrlich unterschiedlichen Welten. Nicht nur unsere Hautfarbe war grundlegend verschieden. Auch in vielen anderen Dingen gab es keine Gemeinsamkeiten. So lag zum Beispiel seine Halbmarathonbestzeit bei knapp über 60 ... meine irgendwo hinter 90. Das störte bei unseren Läufen aber nicht, denn dennoch ... oder vielleicht trotzdem ... waren wir befreundet und erlebten einige Abenteuer.

Er zeigte mir, wie man einen Wasserbüffel korrekt anstarrt und ich lernte ihm die alte weststeirische Kunst für männlichen Nachwuchs zu sorgen. Diesen Ratschlägen folgte er zwar nicht mit letzter Konsequenz, denn zwei wunderbare Mädchen trauern heute um ihren Vater. Bei unseren, teils fußläufigen Ausflügen, hätte uns fast ein Flusspferd gefressen und ein Breitmaulnashorn aufgespießt. Wir wären fast vom Blitz erschlagen worden und im Nebel der österreichischen Berge verloren gegangen. In keiner Sekunde jedoch hatte ich Angst, denn was kann schon mit einem Piraten an deiner Seite schief gehen?

Seit einem Jahr jedoch fehlt mir dieser Mensch. Dieses besch#*'$%§ Virus hat ihn viel zu früh aus den Reihen seiner Lieben gerissen. Ich hatte nicht einmal die Zeit mich von ihm zu verabschieden. Zumindest ein wenig tat ich es heute und werde es immer tun, wenn ich diese Runde laufe.

Rest in Peace Pirate!

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Hidden : 4/22/2016
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Es war einmal, und das ist lange her, eine Zeit, von der hier erzählt werden soll. Allerlei Fabelwesen lebten in jenen Tagen in dieser Gegend. So wird von Grünhörnern, Mutzikatzen, Hugohirschen, Adadraxln, Stöberhunden, Schuhhirschen, Hügelwühlern und noch vielen anderen Geschöpfen berichtet. Auch gab es eine Reihe von Helden, die in dieser Epoche hier gelebt haben. Wackere Ermittler, unbekannte Doktoren, Rote Barone, ein Meister namens Yoda, Tauchbrüder und weitere streiften umher. Die Menschen gingen damals in den Kaiserwald und versteckten ihre Güter vor den Strauchdieben, die landauf landab plünderten. Sie hatten große Angst um ihr Hab und Gut, denn nichts war sicher. Jeder versuchte alles zu raffen, wessen er habhaft werden konnte. Dabei wurde vor nichts zurückgeschreckt. Jedes Mittel war recht und dementsprechend groß war der Neid und der Groll auf alle Mitmenschen.

In dieser Zeit gab es einen Zirkel, der ebenfalls sehr bekannt war. Manche Quellen sprechen von einem Team Hunderter. Das gilt jedoch allgemein als übertrieben, denn es waren bestimmt weniger. Gesichert ist nur, dass sie einen Captain hatten und auch ein Rotwolf, ein sehr seltenes Fabelwesen, war in ihren Reihen zu finden. Man nannte sie angeblich "Die Esel", wobei nicht klar ist, wie es zu dieser Bezeichnung kam. Diese Gemeinschaft war ebenfalls stets auf der Suche nach verstecktem Tand und Abenteuern. Unter den Wesen dieser Zeit war dieses Bündnis dafür bekannt, dass es schnell und unangekündigt auftauchte. So manchen Fund konnten sie vor allen anderen ergattern. Auch waren sie als Querdenker bekannt, die durchaus bereit waren anzuecken, wenn es um ihr Weltbild ging.

Nun trug es sich zu, dass ein Honigbär, ebenfalls ein rares Fabeltier, hier in diesem Wald seinen Schatz vor den marodierenden Banden dieser Zeit zu verstecken suchte. Die Esel erlangten davon Kenntnis und fassten den Entschluss diese Kostbarkeit zu suchen. Wie es ihre Art war, schmiedeten sie bei konspirativen Treffen einen Plan. Dieser jedoch wollte anfangs ganz und gar nicht gelingen. Mehrmals wurden sie an allerlei Plätzen in diesem verwunschenen Wald beobachtet, wie sie nach den Reichtümern des Honigbärens suchten. Bei Tageslicht und selbst in schwarzer Luft forschten sie nach Hinweisen oder einer Spur. Dabei fanden sie allerlei. So soll ein mystischer Zauberstab im Spiel gewesen sein, der selbstständig gewandert ist. Aber bei aller Anstrengung gelang es ihnen nicht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Eines Tages hörten sie bei ihren Recherchen von einem verzauberten Frosch, der das Geheimnis kenne. Da sie der amphibischen Sprache nicht mächtig waren, wandten sie sich an eine Zauberin, die weithin bekannt war. Alle gängigen Tierdialekte waren ihr geläufig. So auch die Sprache der Frösche.

Die Magierin war anfangs nicht besonders interessiert. Doch als sie hörte, dass es Ruhm und Reichtum zu erlangen gab, lenkte sie ein. Gemeinsam mit den Eseln ging sie auf die Suche nach dem Zauberfrosch. Aber nichts geschah. Kein Laut war von dem listigen Lurch zu vernehmen. Da meinte die Zauberin, dass es wahrscheinlich so sei, dass der Frosch nur zu wenigen spricht und die Esel ihn wohl vertrieben. Sie wagte sich alleine in den Tann und siehe da! Der Frosch redete. Doch immer nur kurz und unverständlich, sodass die Zauberin die Bedeutung des Quakens nicht verstand. Man beriet sich, wie es wohl weiter gehen müsse. Der Rotwolf, der für seine Ungeduld bekannte war, schlug vor, doch gemeinsam in den Wald zu ziehen und den Frosch mit List und Tücke aus seinem Versteck zu locken. Mit einem Aphrodisiakum wollte er den Hüpfer ködern. Gesagt, getan! Wieder ging es an den Ort, wo die Zauberin den Frosch gehört hatte. Und tatsächlich! Es dauerte nicht lange und der grüne Wicht kam aus seinem Versteck. Als er jedoch die Meute sah, versuchte er zu fliehen. Er sprang so schnell er konnte davon. Mit JEDEM HÜPFER entwischte er um genau EINEN METER. Doch das half alles nichts. Der Rotwolf nahm die Verfolgung auf und schon bald saß der Frosch in der Falle. Die Esel und die Magierin packten ihn und schleppten ihn in ihr Versteck.

Dort versuchten sie, von ihm das Geheimnis des gesuchten Schatzes zu erfragen. Freundlich umgarnten sie erst das Tier und versprachen ihm die Freiheit wiederzuschenken, wenn es nur verraten würde, wo der Honigbär sein Vermögen versteckt hatte. Doch der Frosch schwieg. Immer fordernder wurden sie und schließlich drohten sie dem Lurch auch unverhohlen. Aber der Frosch blieb stumm. Schließlich folterten sie ihn sogar, indem sie ihm Videos aus den 90er Jahren vom "Grand Prix der Volksmusik" zeigten. Nichts! Der Frosch gab kein "Quak" von sich. Da riss dem Rotwolf der Geduldsfaden und er brüllte: "Verschwinde, du dämlicher Frosch!" Und da geschah das Unerwartete! Der Frosch verfärbte sich zunehmend von grün zu rot, tat sein Maul auf und sagte laut und deutlich: "SICHER GERN." Dann gab es einen lauten Knall und er verschwand in einer regenbogenfarben schimmernden Rauchwolke.

Stille herrschte. Die Esel und die Zauberin standen wie versteinert da. Sie sahen sich mit offenen Mündern an und keiner konnte glauben, was er gesehen hatte. Nur langsam erholten sie sich von diesem Schock und begannen das Erlebte zu analysieren. Warum wollte der Frosch nicht sprechen? Wusste er überhaupt etwas vom Mysterium des Honigbärens? Wenn nicht, warum dieser Abgang? Und vor allem, was meinte er mit "SICHER GERN"? Aber wie sie es auch drehten und wendeten, es ergab keinen Sinn. Tagelang grübelten sie, ohne auch nur einen Schritt voranzukommen und daher versuchten sie immer öfter, sich mit einem Würfelspiel abzulenken. Irgendwann obsiegte die Lust an diesem Zeitvertreib und niemand schien mehr an den Frosch zu denken.

Es waren mittlerweile drei Tage vergangen. Der Rotwolf und sein Captain waren wieder am Würfeln. Immer wieder knallte der Lederbecher auf den Tisch und lautstark zankten sich die beiden beim Spiel. Der Rotwolf war an der Reihe und würfelte ... 4 - 3 - 3 - 4 - 3. "MIST", fluchte er und warf den Becher zur Seite. "Ich hätte eine 1 oder eine 2 gebraucht!" Just in diesem Moment fiel es dem Captain wie Schuppen von den Augen. "Ich hab´s! Ich weiß, was der Frosch uns sagen wollte!" "Sicher?", fragte der Rotwolf. "Mit 12,92 BIT ENTROPIE SICHERHEIT!", sagte der Captain, der sich in solchen Dingen auskannte. Das verstand der Rotwolf zwar nicht, aber das war nichts Ungewöhnliches. "Und was machen wir jetzt?", fragte er. "Auf in den Kaiserwald!", sagte sein Captain. Rasch packten sie ihre Sachen und eilten von dannen.

Aus sicherer Quelle weiß man, dass die Esel den Schatz des Honigbärens nicht mithilfe des Frosches gefunden haben. Der Ausflug in den Kaiserwald hat sich für sie trotzdem gelohnt. Und wenn sie nicht gestorben sind ... aber das ist eine andere Geschichte.




Stage 1:
N 46° SICHER/1000
E 015° GERN/1000

Final:
N 46° 55.[erste*dritte]
E 015° 26.0[letzte/2]
Diese Formel ergibt erst an der letzten Station Sinn!




Es erwartet euch ein kleiner Spaziergang durch den Kaiserwald mit einer Länge von ca. 7 Kilometern. Höhenmeter sind keine zu erwähnen. Dafür könnte euch die Vegetation zu schaffen machen. Teilweise geht die Reise querfeldein und ihr müsst euch selbst den besten Weg suchen. Das Attribut "thorns!" ist ernst gemeint. ;-)

Ihr erhaltet bei den Stationen Hinweise. Diese kann ein geübter Geocacher sicher verstehen. Hilfreich könnte eine OSM- oder Topo-Karte und die Fähigkeit exakt zu peilen sein. Genau zu lesen ist ganz wichtig! Wer sich unsicher ist, kann sich bei mir melden. Ich biete gerne meine Begleitung an.

Wer die Spoilerfotos verwenden möchte, sollte diese zu Hause runterladen, da es im Zielgebiet kaum Internetempfang gibt.



Ich möchte mich bei meinem Captain und Team100 für die Unterstützung und die Betatests bedanken. Auf viele weitere schöne Stunden!

Weiters sei dieser Cache einer Person gewidmet, die hier ungenannt bleiben soll. Ich bin mir aber sicher, dass sie dieses Listing lesen wird und sofort weiß, dass es ihr ganz persönlicher Cache ist.

"Dosenlos"-Klausel: Mir ist klar, dass es teilweise mühsam, zeitaufwendig und frustrierend ist, Mysteries zu lösen. Manchmal steckt man einfach fest und hat keine Idee, wie es anfangen oder weitergehen könnte. Für meine Caches darf ich daher die Einladung aussprechen, mich jederzeit mit allen Fragen zu kontaktieren. Ich helfe gerne und finde es besser, als die Koordinaten von einem Vorfinder zu schnorren. Alle, denen auch das noch zu strapaziös ist, lade ich ein, meine Caches einfach online zu loggen, ohne bei der finalen Dose gewesen zu sein (also quasi "dosenlos"). Mit 2 kleinen Bitten: Erstens nicht vor dem FTF und zweitens mit einem Datum vor dem Veröffentlichungstermin. Dies kann dann auch gern ein Kurzlog sein.




Additional Hints (Decrypt)

Rvafgvrtfenrgfry: qrhgfpur Jvxvcrqvn Fgntr 1: Ragsreahat? Yvfgvat abpu rvazny yrfra! Evpughat? Aruzg qra Sebfpu jöegyvpu! Fgntr 4: Abeqra -> Fhrqra Sbefgre G. -> Jnyqfrr/Arhgrvpu -> Jhaqfpuhure G. Fgntr 5: Sbezng K.K.KK Svany: glcvfpurf Jnyqirefgrpx - bora

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)