Im Sulpacher Wald bei Baindt befinden sich zwei Viereckschanzen der Kelten in einem Abstand von etwa einem Kilometer. Die kann man bei einem Spaziergang durch den Altdorfer Wald erkunden.
Die Straßen sind gut ausgebaut und teils sogar geteert. Hier kann man gut joggen gehen oder mit dem Hund raus – was auch oft getan wird.
Genau genommen sind es die Abteilungen Kreuzbühl (15), Kohlstrittle (16) und Mösle (9). Man befindet sich hier auf ungefähr 520 Metern über NN. Eine wichtige Geländeigenschaft, nämlich Wasser, ist durch kleine Bäche gegeben. Es ist also sehr feucht hier, was wichtig für Landwirtschaft war. Früher, zu Zeiten als hier die Kelten lebten, dürfte es deutlich mehr Wasser gegeben haben.
Die westliche Viereckschanze geht nach Süden hin etwas aufwärts. Erwähnt wird sie erstmal 1938 und erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie vermessen. Sie befindet sich wo die zwei Wege sich kreuzen. Sie ist fast ein Quadrat und weicht mit der Fläche nach Osten etwas ab. Das Tor des keltischen Gutshofs lag wohl zum Osten hin. Die Seitenlängen der Anlage sind jeweils ungefähr 70 Meter lang und hat eine Fläche von ungefähr 0,5 Hektar.
Der kaum noch zu erkennende Wall misst nur noch 30 Zentimeter, zuweilen auch etwas mehr. Auch ein Entwässerungsgraben zerschneidet das Gelände der Viereckschanze.
Bei diesen Caches soll der geschichtliche Aspekt im Vordergrund stehen, da vor Ort nicht mehr so viel zu erkennen ist.
Die Dosen lassen sich auch gut in die FSOG Runde integrieren.
Viel Spaß ...