Weithin sichtbar ist die Benediktiner-Klosterkirche St. Maria und St. Martin, ein romanischer Bau auf kreuzförmigem Grundriss. Den Grundstein legte 1044 Graf Eberhard von Sponheim, als Vollender gilt Graf Meginhard (+ 1155).
Historiker bezeichnen das Kirchenbauwerk als bedeutendstes Bauwerk im ganzen Nahegebiet.
Der über die Landesgrenzen hinaus als 25. Abt des Klosters bekannte und Gelehrte Trithemius (1462 – 1516) trug eine der berühmtesten Büchersammlungen seiner Zeit zusammen. Man bezeichnete die Bibliothek als Akademie. Gelehrte, Dichter und Adlige aus Mitteleuropa kamen hier her, um sich weiterzubilden.
Er hinterließ eine Chronik, auf die sich die Stammtafel der Sponheimer Regenten beruft.
Nach seiner Sponheimer Zeit lebte und arbeitete er in Würzburg. Dort ist er im Dom auf einer Sandsteinplatte zu sehen.
Unweit der Kirche kann man eine Brunnenanlage besichtigen, die 1126 erbaut worden ist und einen 32 m tiefen Schacht hat. Sie diente der Wasserversorgung des Klosters.
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