
Geschichte
Im Jahr 886 wird das Dorf urkundlich erstmals erwähnt. 1131 erfolgt die erstmalige urkundliche Nennung der OberwintererPfarrkirche St. Laurentius. 1166 wird Birgel erstmals erwähnt. 1318 erhielt Burggraf Gerhard von Landskron die Herrlichkeit Oberwinter mitsamt dem Kirchspiel Birgel zu Lehen.[3] 1366 wurde die Herrschaft über den Ort als Mitgift von Kunigunde, der Erbtochter Gerhards, des Burggrafen von Landskron, an die Herren von Tomburg übertragen. (Die beiden Wappen von Landskron und Tomburg befinden sich unter dem Weinstock im Stadtwappen von Oberwinter.) 1441 wurde die Herrlichkeit Oberwinter geteilt. Die eine Hälfte ging als Mitgift an die Herren von Saffenburg, die andere Hälfte an die Herren Quadt von Landskron.
Am 27. November 1565 schlug die Geburtsstunde der Reformation in Oberwinter. Der katholische Kultus wurde offiziell aufgehoben. Bald darauf (1593) aber fielen beide Hälften der Herrlichkeit Oberwinter durch Gebietstausch an den HerzogJohann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg. Die Pfarrstellen in Oberwinter und Birgel wurden wieder katholisch. 1721 bis 1723 wurde die evangelische Kirche errichtet. Am 28. Februar 1784 wurde Oberwinter vom bis dahin schlimmsten Rheinhochwasser heimgesucht.
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Oberwinter landesherrlich zum Herzogtum Jülich und unterstand als Herrschaft Oberwinter (mit Bandorf und Birgel)[4] der Verwaltung des Amtes (Sinzig-)Remagen. Nach der Inbesitznahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen (1794) und der Übernahme der französischen Verwaltungsstrukturen (1798) wurde Oberwinter der Mairie Remagen im Kanton Remagen zugeordnet. Die Gemeinde Oberwinter zählte zusammen mit Bandorf und Birgel gegen 1800 133 Häuser mit 762 Einwohnern, darunter drei jüdische Familien. Acker- und Weinbau waren die einzigen Gewerbe.[5] 1815 wurde das Rheinland dem Königreich Preußen zugesprochen und Oberwinter 1816 der neu gebildeten Bürgermeisterei Remagen im Kreis Ahrweiler zugeordnet.[6]
Im Jahre 1887 fiel die Entscheidung für den Bau eines Winterschutzhafens in Oberwinter. Ausschlaggebend dafür war derOberwinterer Grund, eine breite Kiesbank, die sich inmitten des Stromes gebildet hatte.[7] In den Jahren 1888 bis 1891 wurde die Bucht von Oberwinter durch einen 800 Meter langen Damm abgeschlossen, wodurch ein rund 5 Hektar großer, staatlicher Sicherheitshafen entstand.
Heutzutage hat der Hafen in der Hauptsache eine Funktion als Hochwasserschutz für Oberwinter, nicht mehr so sehr als Schutzhafen für die Schifffahrt. Seit 1956 ist er Heimathafen für den Bonner Yacht-Club 1911 sowie seit 1957 für den Yacht-Club Mittelrhein Bad Godesberg.
Außenstelle der Botschaft der Ukraine (2015)
Im Jahre 1885 gehörten zur Gemeinde Oberwinter die Wohnplätze Bandorf mit 145, Birgel mit 83, Mühlenloch mit 9, Rolandseck mit 125, Schmelzmühle mit 9 und Unkelstein mit 9 Einwohnern.[9] 1910 zählte die Gemeinde in der damaligen preußischen Rheinprovinz 1522 Einwohner.[10]
Nachdem Bonn 1949 Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland geworden war, erfuhr die Gemeinde ein umfangreiches Bevölkerungswachstum. Bis 1952 richtete der Staat Japan in der „Villa Struwe“ (Hauptstraße 26) in Oberwinter die Residenz seines Botschafters ein, die dort bis 1961 beheimatet war (→ Botschaft von Japan (Bonn)). Im Dezember 1994 wurde Oberwinter Standort der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, nachdem diese das ehemalige Hotel „Waldheide“ auf den Rheinhöhen gekauft und umgebaut hatte. Anlässlich des Staatsbesuches des ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma wurde sie am 4. Juli 1995 offiziell eröffnet. Nach der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin 1999 richtete die Ukraine dort die Außenstelle Bonn der Botschaft ein, ihre einzige Außenstelle sowie die einzige außerhalb von Bonn verbliebene diplomatische Vertretung, die 2015 geschlossen wurde (→ Botschaft der Ukraine (Remagen)).
Quelle: Wikipedia.de
Zum Cache:
Ihr startet bei N50 36.817 E712.603 – hier sucht ihr nach zwei Infotafeln, die ihr in einem Umkreis von 25 Metern findet.
Station 1: Die erste Tafel ist aus schwarzem Stein – hier addiert ihr alle darauf befindlichen Zahlen und erhaltet A.
Station 2: Die zweite Tafel findet ihr links neben dem Pegelhäuschen, die 77 zeigt euch die richtige Tafel - hier müsst ihr folgendes Rätsel lösen:
1-1-1 7-5-1 3-4-2 5-6-2 = B
8-7-10 5-1-2 9-6-2 10-2-2 2-3-9 2-6-5 = C
3-7-4 9-2-3 5-1-6 10-3-4 = D
Station 3 findet ihr bei N50 24.954 + A und E7 12.BCD
Station 3:
Schrauben im „Namen des Standortes“ und NUR dort = E
Auf der Steinplatte findest Du 3 Zeichenfolgen, die Anzahl der Buchstaben(!!!) pro Folge
Wort 1 = F
Wort 2 = G
„Wort“ = H
Station 4 findet ihr bei N50 36.9E und E7 12.FGH
Station 4:
Hier sucht ihr den Wortwert des umgangssprachlichen Namens des Objektes vor Ort, die Infotafel hierzu befindet sich in Sichtweite. Wortwert des Namens = IJ
Station 5 findet ihr bei N50 36.IJ7 und E7 12.428
Station 5:
Die Anzahl der Textzeilen auf dem Sockel ergeben K
Wie oft kommt der Buchstabe V hier vor? = L
Station 6 findet ihr bei N50 36.985 und E7 12.4KL
Station 6:
Du findest hier zwei Buchstaben einer anderen „Sprache“ – zu Station 7 geht es bei:

beta + epsilon = N50 36.178 und E7 12.850
alpha + omega = N50 37.050 und E7 12.447
pi + zeta = N50 36.274 und E7 12.400
Station 7:
Hier sucht ihr nach dem 435 hohen „…“ – Buchstabenwortwert des Namens = M
Station 8 findet ihr bei N50 37.0M und E7 12.411
Station 8:
Du findest vor Ort folgende Inschrift:

Hinter dem Smiley sind drei rote Buchstaben versteckt. Addiere den jeweiligen Buchstabenwert + 10 = N
Das Finale findest Du bei N50 37.HN und E7 12.(J-2)DK
Am Finale gibt es für euch gern einen Kaffee, falls der Owner vor Ort ist, einfach mal klingeln (Sperrstunde = 20 Uhr bis 9 Uhr). Der Name des Owners ist auch ein Beruf! (2. Klingel bitte NICHT nutzen) ;-)

Quelle: rathausverein-oberwinter