
"Eine Lochkarte (LK) ist ein aus Spezialpapier gefertigter, in der Datenverarbeitung zur Datenerfassung und -Speicherung verwendeter Datenträger. In ihr werden die Dateninhalte durch einen Lochcode abgebildet, der mithilfe von elektro-mechanischen Geräten erzeugt und verarbeitet wird."(Quelle Wikipedia)
In der DDR hatten die klassischen Lochkarten in den 70er Jahren bis Anfang der 80er Jahre große Bedeutung als Speichermedien in Rechenzentren und für die Datenerfassung. Als Speichermedien verloren sie relativ schnell an Bedeutung und wurden von Magnetbändern und Wechselplatten abgelöst. In der Datenerfassung war die Lochkarte bis in die 80er Jahren ein wichtiger und weit verbreiteter Datenträger. Hier setzten sich nur zögerlich digitale Medien und die Online-Erfassung z.B. via Fernschreiber (!!!) durch. Bis zum Ende der 80er Jahre verringerte sich der Einsatz kontinuierlich, hatte allerdings immer noch Bedeutung im Bereich der Programmierung und im Jobcontrol.
Die Speicherkapazität ist zwar sehr übersichtlich, aber für die Informationen zur Ermittlung der Final-Koordinaten vollkommen ausreichend. Das Auslesen unserer Lochkarte mit einem klassischen Lesegerät dürfte heute aus Gründen mangelnder Verfügbarkeit oder Anschlussmöglichkeiten an zeitliche Rechentechnik kaum praktikabel sein, deshalb bleibt hier zur Ermittlung der Koordinaten nur die "EDV zu Fuß"-Methode...

N 51 29.XXX E 11 49.XXX