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Hochspannungsweg Traditional Cache

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ApproV: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert und auch kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

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Mit freundlichen Grüßen,
ApproV (geocaching.com - Volunteer reviewer for Germany)

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Hidden : 3/29/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Der Hochspannungsweg


Kurz zur Geschichte von dem Weg:

Hier verlief früher eine freistehende Hochspannungsleitung zu Versorgung des Rummelsburger Aluminiumwerkes.

Um den steigenden Strombedarf des Aluminiumwerks zu decken, wurde ab 1917 die mit 132 Kilometern erste längere 110-kV-Doppel-Hochspannungsfreileitung Deutschlands vom Kraftwerk Zschornewitz im mitteldeutschen Braunkohlerevier bei Bitterfeld nach Berlin-Rummelsburg gebaut. Sie konnte erst kurz vor dem Kriegsende im Juni 1918 in Betrieb genommen werden. Diese Freileitung erreichte den Berliner Raum westlich von Lichtenrade im Bereich des Industriegebietes Marienfelde. Daran konnten für die Rüstungsproduktion wichtige Unternehmen wie das Daimler-Werk und das Fritz-Werner-Werk angeschlossen werden. Die Freileitung knickte anschließend nach Ostnordost ab und führte entlang des noch heute vorhandenen Hochspannungsweges nördlich des Buckower Dorfkerns, lief südlich am Neuköllner Krankenhaus vorbei, kreuzte den Teltowkanal, lief durch die Königsheide zunächst zum Kraftwerk Rummelsburg und von dort weiter bis zum Aluminiumwerk Rummelsburg. Damit war Berlin erstmals mit einem außerhalb der Stadt liegenden Kraftwerk verbunden. Die Hochspannungsfreileitung begünstigte die spätere Ansiedlung eines weiteren Kraftwerks. Nach dem Ersten Weltkrieg ging die Aluminiumnachfrage durch die Auflagen der alliierten Siegermächte (Verbot des Baues von Flugzeugen und Luftschiffen) drastisch zurück. Das sehr unwirtschaftlich arbeitende Rummelsburger Aluminiumwerk wurde mit dem Kriegsende geschlossen. Sowohl der Standort als auch die Hochspannungsfreileitung konnten nun für zivile Zwecke genutzt werden.

 

Quelle: Wikipedia

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