
Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck, nach dem damaligen Kronprinzen Ferdinand (seit 1835 Kaiser Ferdinand I.), der das Protektorat übernahm, auch Ferdinandeum genannt, wurde 1823 unter dem Namen Tirolisches Nationalmuseum als Verein gegründet. Einer der Initiatoren war Erzherzog Johann. Das erste, ursprüngliche Museumsgebäude schuf 1842 bis 1846 der Innsbrucker Stadtbaumeister Anton Mutschlechner (1785–1846). Dieses wurde 1884–1886 erweitert und umgebaut.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tiroler_Landesmuseum
Das Ferdinandeum bietet einen Rundgang von der Steinzeit bis in die Gegenwart – eine Zeitreise von über 30.000 Jahren. Zu sehen sind Meisterwerke wie der "hl. Hieronymus" (um 1525) von Lukas Cranach d. Ä. oder die Reliefs des Goldenen Dachls (1494/1500). Besonderheiten sind auch die exquisite Niederländersammlung – darunter Rembrandt und Brueghel – schöne Biedermeier-Exponate und wertvolle Musikinstrumente u. a. von Jakob Stainer. In der Modernen Galerie finden sich Arbeiten von Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Albin Egger-Lienz, Max Weiler, Alfons Walde und Markus Prachensky.
Der „Altar von Schloss Tirol“ (1370/72), der älteste erhaltene Flügelaltar des Alpenraums, wird derzeit restauriert und ist vorläufig nicht in der Schausammlung zu sehen.
Öffnungszeiten: Di - So, 9 - 17 Uhr
http://www.tiroler-landesmuseen.at/page.cfm?vpath=haeuser/ferdinandeum/haus
Viel Freude beim Suchen wünscht Zeachenkaas!