In der Wahrscheinlichkeitstheorie wird viel mit Gedankenexperimenten gearbeitet, so können komplexe Vorgänge anschaulich dargestellt werden.
Im sogenannten Urnenmodell wird von einer mit verschiedenfarbigen Kugeln gefüllten Urne ausgegangen. Wenn jetzt eine Kugel gezogen wird, wird die Farbe notiert und die Kugel NICHT wieder zurückgelegt. Dadurch verändert sich beim nächsten Zug die Wahrscheinlichkeit, eine bestimme Farbe zu ziehen.
Beispiel:
In einer Urne liegen am Anfang je eine grüne, rote, blaue und gelbe Kugel. Die Wahrscheinlichkeit beim ersten Zug eine rote Kugel zu ziehen, beträgt 1/4, da es genau eine rote Kugel und insgesamt 4 Kugeln gibt.
Beim zweiten Zug kann jetzt keine rote Kugel mehr gezogen werden. Dafür beträgt jetzt die Wahrscheinlichkeit im zweiten Zug eine gelbe Kugel zu ziehen, genau 1/3, da nur noch 3 Kugeln in der Urne liegen.
Aufgabe:
Stelle dir vor, du hast eine Kiste mit 17 Bändeln, davon sind 7 blau, 5 rot, 4 gelb und eins grün.
Jetzt ziehst du nacheinander insgesamt 3 Bändel. Die Wahrscheinlichkeit für genau diese Farbkombination beträgt 0,0103 bzw. 21/2040.
Welche Farben hast du gezogen?
Berechne den BWW jeder der Farben (A=1, Z=26, ä=ae usw.), addiere die drei Zahlen und verdopple die Summe. Diese Zahl ist dein Winkel.
Gehe zu den Ankerkoordinaten und peile von dort im berechneten Winkel, die Dose ist 1058m entfernt.