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Oberharzer Geschichte(n): Jumelages/Partnerské ... Multi-Cache

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SigmaAlphaPi: Dose eingesammelt!

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Hidden : 4/21/2017
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

“Dobrý deň!”, “Bonjour!” oder doch lieber “Guten Tag!”? In dieser Geschichte geht es um die beiden internationalen Partnerstädte Clausthal-Zellerfelds - L'Aigle in Frankreich und Spišská Nová Ves in der Slowakei.


ab 29.05.2018: Für den Fall, dass an der Laterne an den Startkoordinaten kein Hinweis auf den Namen des Platzes zu finden ist, hilft Dir das Foto aus der Galerie.

FR SK Vives les partnerské mestá SK FR

Eigentlich sollte diese Geschichte “Jumelages/Partnerské mestá” (oder andersrum) heißen. Leider war das aufgrund der beschränkten Zeichenanzahl für die Überschrift nicht möglich. :( Es handelt sich dabei jeweils um die französische bzw. slowakische Entsprechung für Städtepartnerschaften/Partnerstädte.

Nicht dass sich jemand benachteiligt fühlt: Ja, es gibt auch noch innerdeutsche Städtepartnerschaften mit dem Örtchen Altenbrak im Ostharz (Sachsen-Anhalt) und der Bergstadt Freiberg im Erzgebirge (Sachsen). Zudem existiert eine freundschaftliche Zusammenarbeit mit der polnischen Stadt Wolsztyn, in der Robert Koch, Sohn der Stadt Clausthal-Zellerfeld, wirkte und den Milzbranderreger entdeckte.

Die Geschichte

Wenn Du die “Oberharzer Geschichte(n)” kennst, kannst Du Dir sicherlich schon denken, dass es bei der slowakischen und der französischen Partnerstadt eine Besonderheit geben muss.
Und tatsächlich ist diese Dreierkonstellation Clausthal-Zellerfeld - L’Aigle - Spišská Nová Ves eine der wenigen, lt. Wiki im März 2016 (ja, über ein Jahr liegt die schon in der Schublade und wurde nicht fertig) knapp 30, Dreieckspartnerschaften zwischen Städten weltweit, auch wenn dieses Dreieck erst im Jahr 2000 mit der Partnerschaft zwischen L’Aigle und Spišská Nová Ves komplettiert wurde. Der Partnerschaftsvertrag von Clausthal-Zellerfeld mit Frankreich wurde im Jahr 1972 geschlossen und mit der Slowakei 1992.

Jedoch gibt es bereits seit 1964, also inzwischen mehr als 50 Jahre, den Schüleraustausch zwischen der Robert-Koch-Schule (RKS, Clausthal-Zellerfelds Gymnasium) und den L’Aigler Schulen (aktuell sind dies das “Lycée Napoléon”, das “Collège Françoise Dolto” und das “Collège Molière”). Und hier ist der Punkt, an dem ich endlich mal sagen kann, ich bin Teil einer meiner Geschichten. - Salut à Gwladys et Amélie (et bien sûr à leurs familles), les deux partenaires d’échange françaises de ma grande fille pendant les échanges en 2015 et 2016.
Ebenso wurde inzwischen der Austausch zwischen der RKS und dem “Gymnázium, Školská 7” in Spišská Nová Ves angestoßen.

L'Aigle liegt im Département Orne (61) in der Region Basse-Normandie, also ziemlich im Norden des Landes. Die Stadt ist Hauptort zweier Kantone (L’Aigle-Est und L’Aigle-Ouest). Sie liegt in der Landschaft Pays d’Ouche und wird vom Fluss Risle durchflossen.
Die bekannte Geschichte der Stadt beginnt mit dem Baron Fulbert de Beina, der im 11. Jahrhundert das Schloss von Laigle errichten ließ. Der Legende nach soll sich am Bauplatz ein Adlernest befunden haben, was zum Namen Aquila für Adler, französisch Aigle geführt habe. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde an der Stelle des alten Schlosses nach Plänen des Architekten Jules Hardouin-Mansart ein neues Schloss errichtet. (angelehnt an den Artikel bei Wikipedia)

Geschichte in der Geschichte

Wie es zu der Partnerschaft mit L’Aigle gekommen ist, muss an dieser Stelle einfach erzählt werden. Ich habe lange überlegt, ob ich dies tue, weil dies dieser Geschichte ein wenig vorgreifen könnte.
Es wäre aber schade, wenn dies unerwähnt bliebe. Ich erzähle es so, wie es mir erzählt wurde.

Es begab sich im/nach dem Zweiten Weltkrieg, dass ein Herr aus Clausthal-Zellerfeld als Kriegsgefangener im Städtchen L’Aigle lebte. Er nutzte seine Chance zur Flucht/oder wurde freigelassen und benutzte für seinen Heimweg ein Fahrrad.
Auch nach Jahren ließ ihn die Tatsache, dass er das Fahrrad ‘geborgt’ *hüstel* hatte, nicht los und er beschloss, es zurückzubringen.

Aus diesem Besuch in den 1960ern erwuchs die Partner- und Freundschaft, auf die wir heute zurückblicken können. Den Herrn lernst Du noch kennen. :)

Spišská Nová Ves (deutsch (Zipser) Neu(en)dorf, ungarisch Igló) liegt im Kraj (‘Landschaftsverband’) Košický kraj südöstlich der Hohen Tatra und ist eine der größten Städte in der Ostslowakei. Die Stadt ist die Hauptstadt des gleichnamigen Okres’ (‘Bezirk’).
Die Stadt ist ein alter Siedlungsplatz (Jungsteinzeit, Großmähren). Spätestens im 12. Jahrhundert stand an der Stelle der heutigen Stadt die slowakische Siedlung Iglov. Im 13. Jahrhundert gründeten in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft deutsche Siedler (sogenannte Zipser Sachsen) die Ortschaft Neudorf. In der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts sind beide Siedlungen verschmolzen. Die deutsche Bevölkerungsmehrheit wurde im 19. Jahrhundert von einer slowakischen abgelöst.
Im 14. Jahrhundert entwickelte sich aus der Siedlung eine wichtige Stadt mit Marktrecht. Seit 1380 ist sie offiziell Bergbaustadt. Die Stadt hatte den größten Straßenmarkt der Slowakei. Sie war Mitglied der Bruderschaft der 24 königlichen Pfarrer, des Bundes der 24 Zipser Städte, war unter den 13 in den Jahren 1412–1772 an Polen verpfändeten Städten und seit 1778 Hauptstadt der Provinz der 16 Zipser Städte. (angelehnt an den Artikel bei Wikipedia)

Der Cache

So, wo ist jetzt die Dose? Wie bei einem Multi-Cache üblich, braucht es dafür mehrere Schritte. Immer im Hinterkopf behalten … Es muss zur Geschichte passen.

  • Schritt 1:
    Begib Dich an die Cachekoordinaten. Zähle die Buchstaben (einmal reicht :D) = A.
  • Schritt 2:
    Gehe von dort A groooooooße Schritte in Richtung 34° (na gut oder [2×A-3] m). Die Differenz von Sterbejahr und Geburtsjahr = B
  • Schritt 3:
    Peile nun von der Stelle, an der die Jahreszahlen stehen, [3×B+4]° und [4×B-42] m. Dort ist das Kleingeschriebene wichtig. Die Anzahl der Wörter = C.
  • Schritt 4 (Dose):
    Begib Dich zu N51° 48.(11*C+A), E010° 19.(15*B+2*C+2) .
    Hier solltest Du dann die 'Dose' finden. Das thematisch passende Versteck schräg gegenüber war mir zu hoch. :D
  • Schritt 5 (Visuelles Bonuserlebnis):
    Am Rathaus kannst Du die Wappen der Partnerstädte bewundern.

Viel Spaß und Happy Hunting wünscht
ΣΑΠ

P.S. In L’Aigle gibt es übrigens eine “Rue de Clausthal Zellerfeld” und in einem neu erschlossenen Gebiet im Süden der Stadt eine “Rue Spisska Nova Ves”.


Die “Oberharzer Geschichte(n)” sind eine Cachereihe, die von SigmaAlphaPi ins Leben gerufen, inzwischen aber auch von anderen Cachern aufgegriffen wurde. Es sind Caches mit lokalem Bezug zu Geschichtlichem und zu Wissenswertem à la ‘Dinge, die man nicht unbedingt wissen muss, damit aber blendend angeben kann’. In den überwiegenden Fällen sind (oder waren) es Mystery-Caches, bei denen sich mit der Geschichte hinter dem Cache beschäftigt werden muss. Einige dieser Mysterys leben als neuer Tradi weiter - mehr Oberharzer Geschichte(n)

Additional Hints (Decrypt)

F1: va pn. mjrvzrgreshrasmvt Ubrur F3: P-M mäuyg nyf rvaf SV: zntargvfpu - (zvavzny ireyrtg) ebg, Borefpuraxryuöur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)