Die Mariazellerbahn ist eine der ältesten mit Wechselstrom elektrifizierten Bahnen. Schon wenige Monate nach der Eröffnung im Jahr 1907 zeigte sich, dass der Fahrgastandrang mit den vorhandenen Dampflokomotiven nicht zu bewältigen war. Es wurde der höchst fortschrittliche Plan gefasst, die Bahnlinie zu elektrifizieren.
Bereits im Jahr 19__ (A) konnte der elektrische Betrieb aufgenommen werden. Zur damaligen Zeit war noch keine übliche Frequenz für Wechselspannung festgelegt. Einerseits war es damals noch schwierig, Einphasen-Wechselstrom-Motoren für höhere Frequenzen zu bauen. Andererseits erhöht eine geringe Frequenz das Gewicht und Volumen des auf der Lokomotive erforderlichen Transformators. In diesem Spannungsfeld wurde die Frequenz auf __Hz (B) festgelegt und bis heute beibehalten. Als Fahrleitungsspannung wurden 6500V festgelegt.
Zur Energieversorgung wurde in W... (Zahl der Buchstaben des Ortsnamens = C) ein eigenes Kraftwerk mit 4 Maschinensätzen errichtet. Von dort wurde sowohl direkt in die Fahrleitung eingespeist, als auch mittels einer an den Fahrleitungsmasten längs der Strecke installierten 27kV Übertragungsleitung die Unterwerke in Kirchberg und Ober-Grafendorf versorgt. In diesen Unterwerken wurde die Spannung wieder auf 6500V heruntertransformiert und in die Fahrleitung eingespeist. Als Reserve wurden in einem heute noch bestehenden Gebäude in St. Pölten zwei stationäre Dieselgeneratoren errichtet. Drehstrom für industrielle Zwecke wurde von W... bis nach St. Pölten übertragen. Für den Betrieb und die Erhaltung der elektrischen Anlagen wurde das Nö. Landes-Elektrizitätswerk gegründet. Daraus entwickelte sich später die NEWAG und in weiterer Folge die EVN. Als Folge dessen ergab sich die Besonderheit, dass von 1922 bis zur Übernahme der Bahn durch die NÖVOG im Jahr 20__ (D) wohl die Strecke und die Fahrzeuge den ÖBB gehörten, die Fahrleitungsanlagen aber im Eigentum des niederösterreichischen Landes-Energieversorgers standen.
Im Jahr 1923/24 wurde das Kraftwerk E... (Zahl der Buchstaben = E) errichtet, um das in W... verarbeitete Wasser noch weiter zu nutzen. Hier können zwei Maschinensätze sowohl die Bahn als auch das Landesnetz versorgen und bei Bedarf sogar Energie aus dem 50Hz Landesnetz für den Bahnbetrieb umformen. In den Jahren 1967-1969 wurden die Fahrleitungseinspeisung bei W... sowie die bestehenden Unterwerke durch neue Unterwerke in Gösing und Rabenstein ersetzt. Im Regelbetrieb versorgte nun das Kraftwerk E... die Bahn, während die Bahnstrom-Maschinen im Kraftwerk W... nur noch als Reserve dienten.
Der nächste Modernisierungsschub wurde durch die Beschaffung neuer Triebwagen mit dem Werbenamen H... (Zahl der Buchstaben = F) erforderlich. Einerseits sollen die Fahrzeuge durch höhere Beschleunigung die Fahrzeiten kürzen und erfordern daher mehr Spitzenleistung, andererseits ist die moderne Elektronik der Fahrzeuge gegenüber Spannungs- und Frequenzschwankungen empfindlich und benötigt daher eine stabilere Energieversorgung.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde durch die NÖVOG in K... (Zahl der Buchstaben = G) in den Jahren 2013/2014 ein neues Umformerwerk errichtet. Drei rotierende Umformersätze beziehen ihre Energie aus dem 20kV/50Hz EVN Netz und geben sie an das 30kV/25Hz Bahnstrom-Übertragungsnetz ab. Die höchste verfügbare Leistung des Umformerwerkes beträgt rund 3500kW. Als Vergleichszahl: Die bei den ÖBB auf elektrifizierten Hauptstrecken verbreiteten Lokomotiven der Reihe 1116 ("Taurus") können je Stück eine Dauerleistung von 6400kW aufnehmen. In der Laubenbachmühle wurde ein neues, zusätzliches Unterwerk errichtet, und auch direkt in K... wird die Fahrleitung mit 6500V gespeist. Somit ergeben sich jetzt _ (H) Einspeisepunkte.
Im Kraftwerk W... wurde als Folge dieser Änderungen auch die letzte historische Bahnstrom-Maschine stillgelegt, während die Maschinen im Kraftwerk Erlaufboden weiterhin als Reserve zur Verfügung stehen. In W... wird weiterhin Energie für das Landesnetz erzeugt, das Kraftwerk ist als Schaukraftwerk der EVN täglich für Besucher geöffnet.
Um nun endlich zum Cache vorzudringen verwende folgende Berechnung:
X=10A+4B+12C+4D
Y=18E+20F+21G+22H
N (final) = 48° 07.X
E (final) = 015° 32.Y
Bitte bringe ein eigenes Schreibgerät mit!
Hier der unvermeidliche GeoChecker.