HR:
Krajem 19.st. grobnice pod kamenim gomilama, tumulima, dovode se u usku vezu s brončanodobnim naseljem. Tada su izvršena i brojna iskopavanja, ali su rezultati ostali nepoznati. Predstavljaju nadgrobne spomenike osobama posebnog istaknutog položaja u brončanodobnim zajednicama. Takvi su nadgrobni spomenici manjih veličina u grupama, obično nalaze uz sama naselja, ili većih dimenzija na uzvisinama koje okružuju naselja. Nekada su položajem i veličinom dominirali nad okolnim prostorom. U razdoblju između 2006. i 2010. godine, ista ekipa koja je radila na Monkadonji, istraživala je grupu kamenih grobnih tumula na Mušegu. U gustoj makiji koja pokriva Mušego, dokumentirana je grupa od 13 kamenih tumula, a istražena su 3. Iako su svi tumuli već ranije, u nepoznato vrijeme bili opljačkani, ipak se došlo do novih spoznaja o pogrebnim obredima brončanog doba Istre Najstariji grobni tumuli na podrućju Istre datirani su rano brončano doba, u početna stolječa drugog tisučljeća pr. Kr., a zatim traju do 12.st.pr.Kr.
MOLIMO POSJETITELJE DA SE PONAŠAJU S POŠTOVANJEM I DA SE NE PENJU NA TUMULE!
ENGL:
At the end of the nineteeth century, tumuli or mounds of stones raised over a grave became closely associated with Bronze Age settlements. In fact, numerous excavations were executed over this period. They represent gravestones of high-status indivuduals in the Bronze Age communities. The oldest tumuli in Istra date to the Early Bronze Age, the initial centuries of the second millenium BC and last until the twelft century BC. Such groups of small gravestones are usually found in close proximitry to the settlements, while larger ones are situated on elevations encircling the sattlements. Owing to their position and size, they used to command the surrounding area. From 2006 to 2010, the same team that worked on Monkodonja explored a group of stone grave tumuli Mušego. A group of 13 stone tumuli was documented on the dense macchia covering Mušego, three of which have been explored. Despite the fact that all the tumuli were robbed at an unknown time, the exploration has nevertheless added to knowledge in respect to burial rites in the Bronze Age Istria.
VISITORS ARE KINDLY REQUESTED TO SHOW THEIR RESPECT AND NOT TO CLIMB UP ONTO THE TUMULI!
GER:
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts würden in Istrien Grabstätten unter Steinhügeln, Tumuli gennnt, endeckt, ausgegraben und mit bekannten bronzezeitlicheb Siedlungen in Verbindung gebracht. Es gibt selbst bei großen und lange währenden Siedlungen nur wenige Grabhügel. In ihnen waren also nur einige wenige herausragende Persönlichkeiten der bronzenzeitlichen Gemeinschaften beigesetzt. Die ersten Hügelgräber wurden zu Beginn des 2. vorchristlichen Jahrtausends während der früheren Bronzezeit errichtet. Sie waren noch klein und dicht bei den Wohnstätten angelegt. Bis in das 12. Jahrhundert v.Ch., die späte Bronzezeit, baute man größere Hügel in Gruppen auf Anhöhen um die Siedlung herum. Sie dominierten optisch das umliegende, damals waldlose Gebiet und boten Orientierungen in einem größeren Raum. Solch eine Gruppe von späteren Grabhügeln wuerde zwischen 2006 und 2010 durch das selbe Team, das bereits die Siedlung von Monkadonja tätig war, hier auf "Mušego-Mosego" genannten Anhöhe ausgegraben und ungefähr in der ursprunglichen Form wieder hergestellt. In den dichten Gestrüpp, das heute Mušego überzieht, wuerde eine Gruppe von 13 Steinhügeln erfasst. Drei von ihnen konnten ausgegraben werden. Dicht beieinander sieht man einige durch die Ausgräber unangetastet verbliebene, stark zersetzte und daneben die wieder hergestellten Grabhügel, an zwei Seiten eingefasst durch eine Grundstückgrenzen markierende Mauer der frühen Neuzeit. Obwohl fast alle Hügelgeäber bereits früher, zu unbekannten Zeiten, geöffnet und gestört worden waren, koennten durcg sie noch wesentliche neue Erkenntnise über Bestattungsrituale in der Bronzenzeit Istriens gewonnen werden.
BESUCHER WERDEN GEBETEN, DEN ORT DER TOTENRUHE MIT RESPEKT ZU BEHANDELN UND NICHTAUF DEN HÜGELN HERUMZUKLETTERN.
