In einer Gegend, in der so viele Apfelplantagen stehen, kann man ja ruhig mal eine Apfelgeschichte erzählen. Illustriert wird sie durch die unweit stehenden bemalten Betonpfosten, die die Protagonisten dieser Geschichte darstellen:
Auf dem Olymp feiern die Götter eine große Party. Eris, die Göttin der Zwietracht, bekommt spitz, dass sie nicht eingeladen wurde. Sie wird stinkesauer und rächt sich, in dem sie einen goldenen Apfel mit der Gravur "Für die Schönste" zwischen die Feierwütigen kullern lässt. Die Gäste entdecken den Apfel und sofort einbrennt ein Streit, wem das metallene Obst zustehen könnte. Zeus ist so helle, dass er sich an diesem Thema nicht die Finger verbrennen will, denn er weiß: Das kann nur schief gehen! Er winkt sich den Sterblichen Paris heran, drückt ihm den Apfel in die Hand und verdonnert ihn dazu, die Schönste zu erwählen.
Und wie bei der Fußball-WM-Vergabe fangen die in die TOP 3 gelangten Göttinnen an, dem armen Paris zu schmeicheln und ihm allerlei feine Dinge zu versprechen, um die Auswahlentscheidung günstig zu beeinflussen. Hera lockt mit Macht, Athene bietet Weisheit an (da hätte er zugreifen sollen!) und Aphrodite betätigt sich als Kupplerin und verspricht die Liebe der schönsten Frau der Welt. Diese hieß zu dieser Zeit Helena und war aber dummerweise bereits verheiratet...
Was macht Paris, der Depp? Er lässt sich von Aphrodite einwickeln, erklärt diese zur Schönsten auf dem Olymp, besteht auf Einlösung des Versprechens und startet mit dem Raub der Helena den Trojansichen Krieg!
Na, schaut Euch mal um, ob ihr den Apfel finden könnt!