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EC Rauhwacke in Fieberbrunn EarthCache

Hidden : 5/15/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:



EC Rauhwacke in Fieberbrunn


http://farm8.static.flickr.com/7032/26984498725_1c1bb5081a.jpg


Hier gibt es eine schöne Wanderung welche an diesem Ort vorbei führt.

Es sind ca 15 Minuten Gehzeit bis zur Felsformation. Der Weg ist mit Kindern gut zu schaffen, leider jedoch nicht Kinderwagentauglich.

Fundort von Rauhwacken

nördlich vom Ortsteil Obwall: Ausdehnung ca 600 m x 200 m und

im Nordosten von Obwall: ca 600 m x 200 m

Die sichtbare Mächtigkeit beträgt ca 40 m.

Ein schmaler Streifen ist ca 1,5 km nördlich vom Ortsteil Buchau.

Hier behandeln wir den Bereich im Norden von Obwall.


Was ist eine Rauhwacke?

Als Rauhwacke wird löchrig/zellporös gewordener Dolomit oder Kalkstein bezeichnet. Andere Namen für Rauhwacke sind: Zellenkalk, Rauwacke, Zellendolomit

Die Rauhwacke ist ein Gestein, das ursprünglich neben Dolomit bzw Kalzit noch Gips (CaSO4 x 2H2O) oder Anhydrit (Ca[SO4]) enthält. Bei der Umwandlung wird der Gips gelöst und ausgeschwemmt.

Ein löchriges, poröses Gestein bleibt zurück;

Das Grundgerüst des brekziösen, innerlich "zerbrochen" erscheinenden, Steines besteht aus Kalk oder Dolomit.
Anders aber als in einer gewöhnlichen Brekzie (ein Gestein, das eckige Gesteinstrümmer enthält), sind statt eckiger Gesteinstrümmer allerdings nur noch Hohlräume enthalten.
Die Struktur entsteht durch Auflösung von leichter löslichem Material, d.h. durch unterschiedliche Verwitterungsbeständigkeit der einzelnen Materialien.
Bei den ausgelaugten Anteilen handelt es sich um Gips bzw Anhydrit.

Gips hat die Eigenschaft sich schnell im Wasser zu lösen. Bei Regen sickert Wasser durch das Gestein und löst dabei Gips heraus. An der Felsoberfläche wo das Wasser wieder austritt und verdunstet bleiben Gipsspuren.

Alter und Entstehung

Dieses Gestein gehört zum mitteltriassischen Muschelkalk.

Alter: ca 244,9 - 247,2 Millionen Jahre

Diese Sedimente sind im extrem flachen Meerwasser entstanden: im Wellen- und Gezeitenbereich. Das sind Bedingungen wie im ozeanisch- subtropischen Bereich, zum Beispiel auf den Bahamas.

Die Porosität entstand durch Auslaugung oder Auswaschung von wasserlöslichem Gips. Zurück geblieben sind diese Zellen und Hohlräume.

Dieses Gestein ist sehr wasserdurchlässig.

Rauhwacken sind im Tunnelbau gefürchtet da sich darin Wasser unter hohem Druck befinden kann.



http://farm8.static.flickr.com/7444/26379045744_19de5555f9.jpg

Unterschiede zu anderen Gesteinen

Grauwacken sind graue bis grüngraue Sandsteine mit einem hohen Anteil an Feldspat und Matrix. Der Begriff wird meist nur für Gesteine verwendet, die dem Paläozoikum entstammen oder noch älter sind.

Tuffstein: Dieser entsteht durch chemische Zersetzung von Kalkstein. Dabei wird der Tuffstein im Bereich der Quelle abgelagert und schliesst dabei manchmal auch andere Materialien ein. Das passiert niemals bei der Rauhwacke.

Kalkstein: Dieser entstand durch Muscheln und andere Lebewesen im Trias. Während Jahrmillionen entstanden gewaltige Ablagerung welche unter Druck verdichtet und verfestigt wurden. Nachweissen lässt sich Kalkstein mit einigen Tropfen verdünnter Salzsäure: Dabei entstehen unter wildem Zischen Kohlensäurebläschen.

Kalkstein verwittert und kann Karsterscheinungen bilden.

Dolomit: ist chemisch zum Kalkstein verwandt, jedoch härter und hat eine charakteristisch splittrige Oberfläche. Im Gegensatz zum Kalkstein verwittert Dolomit langsam und zeigt bei dem Test mit Salzsäure nur geringe Reaktionen.

Die Besonderheit dieser Rauhwacke:

Hier entstanden mehrere große Höhlen. Entstanden ist diese Rauhwacke aus Kalkstein.

Beantwortet bitte die folgenden Fragen.

Die Lösungen sind durch Beobachtung vor Ort möglich.

  1. Beobachtet ob herausgelöster Gips zu erkennen ist, wenn ja: was ist hier zu sehen?

  2. Ist der Umwandlungsprozess hier abgeschlossen? Was habt Ihr für einen Eindruck?

Ihr dürft sofort loggen, sendet bitte die Lösungen an meinen Account.

Sollte etwas nicht stimmen melde ich mich.


Es ist NICHT erforderlich in die Höhlen zu steigen! Alle Beobachtungen zur Erfüllung der Logaufgaben könnt ihr am Weg machen.

Viel Spaß wünscht

tiroler2


Quellen Nachweiss:



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