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Mergel - Sedimentgestein am Rastplatz Bühleck EarthCache

Hidden : 5/31/2016
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:



Mergel - ein Sedimentgestein


Einleitung:

Die Einteilung der Gesteine

Gesteine werden unterteilt in:

Magmatische, Metamorphe und Sedimentäre Gesteine.

Magmatisches Gestein

… ist geschmolzenes Gestein, das bei einem Vulkanausbruch an die Erdoberfläche gelangt (Vulkanite), in Gängen erstarrt oder in der Tiefe auskristallisiert (Plutonite).Erstarrt die Gesteinsschmelze (z.B. aus einer Lava) schnell, bleiben die Minerale klein.Bei Magmatiten, die nur langsam erstarrt sind, konnten sich sehr viel größere Kristalle bilden.Porpyhre sind vulkanische Ergussgesteine, die zahlreiche Einsprenglinge in einer gleichförmigen Grundmasse enthalten. Auch der Basalt ist ein vulkanisches Gestein, ist aber sehr feinkörnig und arm an Kieselsäure (Quarz)

Methamorphite

… sind Umwandlungsgesteine.

Durch den Druck infolge von Überlagerung, dem Einwirken tektonischer Kräfte oder durch hohe Temperaturen können Gesteine umgewandelt bzw. neu gebildet werden. Die Methamorphose von magmatischen Gesteinen führt zur Bildung von Orthogesteinen. Ist ein metamorphes Gestein aus einem Sediment entstanden, spricht man von einem Paragestein

Sedimentgesteine

… sind durch Ausfällung von Kalk, Anhäufung von Gehäusen abgestorbener Tiere oder durch Verwitterung anderer Gesteine (meistens) im Meer entstanden. Man unterscheidet Kalkstein, Sandstein, Schiefer und einige andere.

Ein Beispiel für Sedimentgesteine ist Mergel

Was genau ist Mergel?


Mergel entsteht meist aus Planktonschalen und Schlamm der sich am Meeresboden zu immer dickeren Schichten ansammelt. Nach einigen Millionen Jahren tritt er dann als Mergel ans Tageslicht.

Im Gegensatz dazu entstand der sogenannte Geschiebemergel durch Eis und Gletschertätigkeit: Ton-und Kalksteine wurden vom Eis zerrieben, vermengt und als Moränenmaterial abgelagert.

Mergel hat eine sehr feine Körnung, einen muscheligen Bruch und einen charakteristischen, erdigen Geruch beim Anhauchen.

Je nach Mischungsverhältnis von Kalk und Ton im Mergel unterscheidet man:

  • hochprozentigen Kalkstein (bis 95 % Kalk, 5 % Ton) hellgrau
  • mergeligen Kalk (bis 85 % Kalk, 15 % Ton)
  • Mergelkalk (bis 75 % Kalk, 25 % Ton)
  • Kalkmergel (bis 65 % Kalk, 35 % Ton)
  • Mergel (bis 35 % Kalk, 65 % Ton)
  • Tonmergel (bis 25 % Kalk, 75 % Ton)
  • Mergelton (bis 15 % Kalk, 85 % Ton)
  • mergeligen Ton (bis 5 % Kalk, 95 % Ton)
  • hochprozentigen Ton (bis 0 % Kalk, 100 % Ton) dunkelbraun

Bei einem höheren Kalkanteil zeigt sich das Gestein heller, leicht gräulich / gelblich.

Bei einem höheren Tonanteil zeigt es sich eher dunkler, leicht rötlich / bräunlich.

Im Mergel selbst lassen sich häufig Knollen aus Gips, Calcit und Pyrit finden.

Auch Mikrofossilien und Blattreste finden sich immer wieder und zeugen von der Entstehungsgeschichte des Mergels.

DER EC

Hier am Rastplatz Bühleck wurde durch die Erweiterung des Rastplatzes eine lange Wand Mergel aufgeschlossen, der sehr bequem zugänglich ist.

Eure Aufgaben zum loggen dieses ECs:

Schaut euch den Aufschluss genauer an und sucht euch entlang des Weges zwei, drei kleine Handstücke.

Könnt ihr unterschiedliche Lagen erkennen ? - Wenn ja, welche Unterschiede seht ihr von unten nach oben ?

Untersucht jetzt eure Handstücke genauer:

Was passiert wenn ihr daran reibt? Welche Farbe haben sie?
Könnt ihr mit diesen Erkenntnissen Rückschlüsse auf den Kalkanteil ziehen? Wo würdet ihr eure Handstücke in der Übersicht oben im Listing einordnen?

Oder sind eure Fundstücke sogar sehr unterschiedlich ?

Wenn ja, könnt ihr euch erklären woran das liegen könnte?

Beantwortet die Fragen und sendet die Antworten über das MessageCenter (da kommt die Antwort am schnellsten), oder an unser Profil, oder direkt an teamchritho@go4more.de :

Nach Beantwortung der Fragen dürft ihr sofort loggen, wir melden uns falls etwas nicht richtig ist und nachgebessert werden muß...

Und jetzt viel Spaß mit diesem EarthCache :

„Wer einmal gelernt hat, die Spuren der Erdgeschichte zu lesen, wird nie wieder einen langweiligen Spaziergang erleben!“

Quellen:

www.mineralienatlas.de

Die farbigen Naturführer – Gesteine – Mosaik Verlag GmbH München, 1987

Wikipedia

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