Bitte fahrt nicht mit dem Auto auf den Feldweg, Parken könnt ihr auf dem Parkplatz neben der Gertrudis Kirche. Von dort sind es ein paar hundert Meter bis zur Kapelle. Richtung Renneperstraße und dann Rechts den Feldweg rein.
Der Legende nach wurde die Johanneskapelle vor etwa 350 Jahren zur Erinnerung an die kleine Anna Elisabeth Wüsthausen errichtet, die auf freiem Feld von einem Blitz erschlagen worden sein soll. Dort kreuzten einst zwei wichtige Wege von Dilkrath nach Dülken und Mönchengladbach nach Venlo. Allerdings gibt es für diese Legende keine verlässlichen Quellen in denen der Name auftaucht. In der Geschichte hat die Kapelle einige Veränderungen erfahren: Vergrößerung um fast das Doppelte, Spitzbogen statt viereckiger Fenster, Bogenfriese an den Außenwänden bei späterem Verputzen. Bei einem Sturm 1891 kippte eine der Linden auf die Kapelle und zerstörte das Schieferdach samt Türmchen und einem Teil der Nordwand. Johannes der Täufer wurde in der Kapelle besonders bei Kopfschmerzen angerufen, auch sollen früher die Jungfrauen hier um einen geeigneten Ehepartner gebetet haben.


