Die Gemeinde Thedinghausen ist eine neu gebildete Gemeinde aus den bisherigen Gemeinden Thedinghausen und Morsum.
Finanzielle Einsparungen und effektivere Arbeitsmöglichkeiten für die gemeindlichen Einrichtungen sowie die Stärkung der Wirtschafts- und Gestaltungskraft der künftigen Gemeinde Thedinghausen haben die bisherigen Gemeinden Thedinghausen und Morsum dazu bewogen, diesen Schritt zu wagen.
Der Zusammenschluss wurde durch das Gesetz zur Neubildung der Gemeinde Thedinghausen zum 01.11.2006 vorgenommen.
Der erste Rat der neuen Gemeinde Thedinghausen wurde am 10.09.2006 gewählt.
Die Gemeinde Thedinghausen ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde und im Landesraumordnungsprogramm als Grundzentrum ausgewiesen. Für den Bereich der Samtgemeinde erfüllt der Ort durch sein wirtschaftliches und kleinstädtisches Gepräge sowie als Standort zentraler Einrichtungen die an ein Grundzentrum gestellten Anforderungen.
Geschichtlich war Thedinghausen mit seinen umliegenden Ortschaften im Laufe der Jahrhunderte vielfältigen Wandlungen unterlegen.
Die beiden ältesten Kerne von Thedinghausen, Ullenstedt (heute Westerwisch) und Dettenhusen (später Bürgerei) wurden erstmals 1168 und 1250 urkundlich erwähnt, die Dörfer Werder 1138, Dibbersen 1168, Eißel 1193, Lunsen, Holtorf und Horstedt 1250, Oenigstedt 1257 und Donnerstedt 1534.
Der Bau einer Burg wurde 1285 durch die Erzbischöfe vollendet. Sie sollte das Bremer Territorium und die Handelswege gegen die Grafen von Hoya schützen. Im Laufe der Zeit kam es daher zu zahlreichen Fehden um den Besitz der Burg, bis sie im 16. Jahrhundert aus strategischen Gesichtspunkten ihre Bedeutung verlor und verfiel. Im Schutz der Burg siedelten sich im Mittelalter Handwerker und Kaufleute an und machten Thedinghausen bereits zu dieser Zeit zu einem zentralen Ort.
Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde das Amt Thedinghausen durch die Schweden besetzt. Durch einen in Celle geschlossenen Friedensvertrag zwischen Frankreich und Schweden einerseits und den Welfenfürsten andererseits trat Schweden das Amt 1679 an die Braunschweiger/Lüneburger Herzöge ab.
Im Jahre 1681 wurde das Amt Thedinghausen geteilt, sodass die Lüneburger Herzöge die Vogtei Dörverden und den östlichen Teil des Amtes erhielten und die Braunschweiger den westlichen Teil des Amtes und die Gemeinde Werder.
1807 verleibte Napoleon den gesamten braunschweigischen Besitz dem neugegründeten Westfalen ein. Damit wurde auch das Amt Thedinghausen westfälisch.
1810 wurde Thedinghausen ein Teil des Kaiserreiches Frankreich. Nach russischer Besetzung nahm Herzog Friedrich Wilhelm das Amt Thedinghausen zur Oberhauptmannschaft Stadtoldendorf, dann zum Kreis Holzminden und ab 1850 war es dem Kreis Braunschweig angegliedert.
Die Dörfer Bürgerei, Hagen und Westerwisch wurden 1909 zu einer Gemeinde Thedinghausen zusammengeschlossen.
Ab 01.01.1966 bildeten die Gemeinden Ahsen-Oetzen, Dibbersen-Donnerstedt, Horstedt, Eißel, Holtorf-Lunsen, Werder und Thedinghausen eine "kleine Samtgemeinde Thedinghausen". Bis auf Ahsen-Oetzen wurden die vorstehenden Ortschaften im Zuge der Gebietsreform zum 01.07.1972 zu einer Einheitsgemeinde Thedinghausen zusammengeschlossen und in den Landkreis Verden eingegliedert.
Die Gemeinde Ahsen-Oetzen und die Gemeinden Morsum, Beppen und Wulmstorf wurden im Rahmen dieser Gebietsreform zur Gemeinde Morsum zusammengeschlossen.
Morsum ist eines der jüngsten Dörfer in der Wesermarsch.
Die erste urkundliche Erwähnung als "Morsum oder Lerdorpe" erfolgte 1486, wobei Lerdorpe der wahrscheinlich ältere Name ist. Bedingt durch die fruchtbaren Niederungen der Weser und Aller, besaß Morsumim 16. und 17. Jahrhundert bereits zwei Güter. Zu den Gütern kamen um 1800 die Halbmeierhöfe, Pflugkötner und Brinksitzer dazu.
Ahsen-Oetzen wurde durch den Friedensvertrag von Celle 1679/81 zusammen mit den übrigen Ortschaften des Amtes Thedinghausen braunschweigisch.
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Update 29.11.2016, 22:23 Uhr: Es gab zwei kleinere Unstimmigkeiten in der Wegbeschreibung. Diese sind nun korrigiert.