Dies ist der dritte Cache einer kleinen Tradi-Runde durch den nördlichen Teil des Kölner Stadtteils Mülheim. Mit 41.814 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2012) ist Mülheim der bevölkerungsreichste Stadtteil der Stadt. Mülheim grenzt im Osten an Höhenhaus und Buchheim, im Süden an Buchforst und Deutz, im Westen an den Rhein und im Norden an Stammheim. Der Name des heutigen Stadtteils entstammt den einst am Strunderbach existierenden Mühlen. Die Anfänge des Ortes gehen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Politisch gehörte Mülheim seit dem Mittelalter zum Herzogtum Berg.
Beschreibung der vornehmen Handelsstädte und Flecken des Bergischen Landes (Johann Wülfing - 1729): „Die Freiheit oder der Mark-Flecken Mülheim lieget in einer schönen, lustigen Ebene am Rhein vor der Reichsstadt Cöllen, ist in der Lage weitwendig mit prächtigen Häuseren erbauet und ist einer sehr feinen Stadt ähnlich. Allhier gibt es sehr viele vornehme Kauf- und Handelsleute, so mit Seiden in frembde Länder eine starke Handlung treiben, wie auch Frucht- und Weinhändler. Bürgermeister und Rat seind römisch-katholischer Religion, auch die mehreste Bürger jedoch haben die Evangelisch-Lutherische und Reformierte allhier ihre Kirchen und freies Exercitium Religionis (Religionsausübung). Die Evangelisch-Lutherische und Reformierte in der Stadt Cöllen müssen Sonn- und Feiertage über den Rhein fahren und halten allhier ihren Gottesdienst; sonsten haben die Römisch-Katholischen allhier eine schöne Kirche.“
In Mülheim gab es bis in die 1910er Jahre an der Strunde, die damals hier noch floss, mehrere Mühlen: die Markermühle (bis 1912), die Lohmühle und die Dominikusmühle (bis 1910). Durch Naturkatastrophen, Krieg und Wiederaufbau sind von der ursprünglichen barocken Bebauung des alten Mülheims nur einige wenige Häuser erhalten. Die ehemalige Hauptstraße, die Mülheimer Freiheit, wurde in ihrem Verlauf seit der Errichtung der Rheinbrücke 1927–29 nachhaltig gestört. Das alte Mülheim lag damals hauptsächlich zwischen der parallel zum Rhein verlaufenden Mülheimer Freiheit und der landseitigen Begrenzung im Bereich der heutigen Wallstraße.
Mülheim war früher eigenständig und wurde erst 1914 eingemeindet. Ein „Komitee zur Abwehr der Eingemeindung“ hatte 4.000 Unterschriften gesammelt und reichte im Berliner Reichstag eine Petition ein. Die entscheidende Abstimmung fand also gar nicht in Köln statt, sondern in Berlin. Am 10. Juni 1914 – 18 Tage vor dem Attentat in Sarajewo, das den Ersten Weltkrieg einleitete – entschied eine breite Mehrheit in Berlin, dass Mülheim nunmehr ein Bestandteil Kölns sei. Damit war auch der letzte Widerstand gebrochen und seitdem gehört Mülheim zu Köln.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BClheim_(K%C3%B6ln)
Dieser Cache führt Euch zum Kulturbunker am Schützenplatz.
ACHTUNG: Extreme Mugglegefahr wegen des Mülheimer Wochenmarktes am Dienstag und Freitag von 7-14 Uhr 
Die Berliner Straße in Köln-Mülheim erstreckt sich von ihrem Anfang am Clevischen Ring bis Straßerhof bei Altenberg. Sie ist Teil der Bundesstraße 51 (https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_51) und durchkreuzt auf ihrem Weg von Mülheim die Nachbarstadtteile Köln-Höhenhaus, Köln-Dünnwald und Leverkusen-Schlebusch. Die Berliner Straße in Köln-Mülheim ist neben der Frankfurter Straße und der Keupstraße eine der großen Adern durch Mülheim. Neben den normalen Geschäften wie Rossmann, Lidl und Kamps finden sich diverse An- und Verkaufsläden, Nachbarschaftshilfen, Jugendeinrichtungen und das MüTZe Bürgerhaus (http://www.muetze-buergerhaus.de/) in dem regelmäßig interessante Veranstaltungen stattfinden. Auch der Kulturbunker (http://www.kulturbunker-muelheim.de/startseite/) bietet immer wieder Gründe mal vorbei zu schauen. Eine der Jugendeinrichtungen findet sich in einer Seitenstraße. Der Don-Bosco-Club ist eine katholische Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit. (http://www.don-bosco-club.de/) Hierher können sich junge Menschen im Alter von 6 – 27 Jahren wenden. Gleich neben dem Don Bosco findet man die Kirche St. Antonius. (Teil 4 dieser Reihe) Im Markgrafenhaus befindet sich neben verschiedenen Therapeutischen Einrichtungen und Ärzten außerdem die Kölner Lebenshilfe und die KoKoBe, eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung. An der KVB-Bahnhaltestelle fahren die Linien 4 (Straßenbahn), 151, 152 und 155, sowie die Linien 260 und 434 (Busse).
Viel Spaß auf meiner Runde und gebt Acht auf Muggle!
FTF: Team Cappy STF: Zockerin TTF: Eisbären Mädchen