ACHTUNG: DIES IST EIN RÄTSELCACHE! AN DEN LISTINGKOORDINATEN BEFINDET SICH KEIN CACHE - ÖFFENTLICHE BAHNANLAGEN MÜSSEN NICHT BETRETEN WERDEN!
Schon immer wollte ich mal wissen was hier ist. Irgendwann klappte es und als ich dann hier stand, staunte ich nicht schlecht, denn hier rollten Führerlose Riesen einen Hügel hinab - und alle mit einem anderen Ziel - so etwas hatte ich bisher noch nicht gesehen. Und so stand fest, das müssen auch andere sehen! Also muss ein Cache her!
Bahnhof Engelsdorf (b Leipzig)
Der am 1. Juli 1906 eröffnete Güterbahnhof ist ein einseitiger Rangierbahnhof mit 26, nach Ausbau der Nachordnungsgruppe am Stellwerk D 31 Richtungsgleisen. Die Einfahrgruppe am westlichen Ende des Rangierbahnhofes liegt am Leipziger Güterring mit zweigleisigen Verbindungen in südlicher und nördlicher Richtung. Für einfahrende Züge aus Richtung Dresden, die am Ostberg enden, besteht ein Schleppgleis zur Einfahrgruppe des Westberges.
Für den Betrieb des Güterbahnhofes wurden 13 mechanische Stellwerke, überwiegend der Bauform Bruchsal G, errichtet. Davon entfielen im Lauf der Zeit die Stellwerke B und D ersatzlos durch Ausbau der Weichen und 1974 die Stellwerke 5, 7, 8 (alt), 10 und 11 durch die Inbetriebnahme des neuen Zentralstellwerkes B8. In den 1960er Jahren wurde im vorher mechanischen Ablaufstellwerk A ein elektromechanisches Hebelwerk der Bauform 1907 eingebaut, zusätzlich erhielt der Ablaufberg drei Balkengleisbremsen als Talbremsen. 1971 wurde der Westberg auf Lichtsignale umgebaut. Diese werden zentral vom Fahrdienstleiter des Westberges bedient, der zeitgleich vom Stellwerk 2 auf das Endstellwerk 1 verlegt wurde. Im Zug des Neubaues des Kreuzungsbauwerkes Engelsdorf, das die Bahnstrecke Leipzig–Geithain unter dem Ablaufberg hindurchführt, wurden die Ablaufstellwerke A und 3 erneut umgebaut. Beide erhielten elektromechanische Hebelwerke der Bauform 1912 mit Lampenüberwachung, das für das Stellwerk A wurde dabei vom alten, auf dem Kreuzungsbauwerk stehenden Gebäude in den bereits dafür vorbereiteten Bremsturm verlegt. Erst 1988 wurden die Richtungsgleise mit Schraubengleisbremsen ausgerüstet, seitdem sind keine Hemmschuhleger mehr notwendig.
Ablaufberg
Der Ablaufberg (auch Ablaufrücken, Ablaufhügel, Eselsrücken oder seltener Rangierberg, in Österreich Rollberg) ist ein in der Regel künstlich angelegter Hügel, über den ein Gleis verläuft. In größeren Ablaufanlagen sind oft auch zwei Berggleise vorhanden. Ablaufberge dienen beim Abdrücken dem Ablaufenlassen von Güterwagen, die auf diese Weise nach ihren Bestimmungsorten sortiert werden. Sie sind in Rangierbahnhöfen sowie einigen Güter-, Werks- oder Hafenbahnhöfen zu finden.
Die zu rangierenden Wagen werden von einer Rangierlokomotive auf den Ablaufberg hinaufgefahren und auf dessen Spitze an den erforderlichen Stellen entkuppelt. Sie rollen dann, einzeln oder in kleinen zusammengekuppelten Gruppen und angetrieben durch die Schwerkraft, selbständig das Gefälle hinab und gelangen so, nach ihren Bestimmungsbahnhöfen geordnet, auf die Richtungsgleise der Richtungsgruppe. Sie werden (in mechanisierten Rangierbahnhöfen nach dem Vorbremsen mithilfe einer Gleisbremse) im Zielgleis entweder mit Hemmschuhen aufgefangen und angehalten oder von einer selbsttätigen Förderanlage übernommen und kuppelreif an stehende Fahrzeuge herangeführt.
Die Höhe eines Ablaufberges kann ungefähr aus dem Rollwiderstand der Wagen, insbesondere dem Krümmungswiderstand in den Verteilweichen und Bogen ermittelt werden. Typisch sind Höhen um 2 m, das Gefälle zu den Richtungsgleisen hin beträgt 30 bis 60 Promille.
Die früher üblichen Gleitlager verschlechterten die Laufeigenschaften der Wagen vor allem bei starker Kälte merklich. Der Grund hierfür war in erster Linie die Tatsache, dass das Öl in den Gleitachslagern in der kalten Jahreszeit wesentlich zäher war und die Wagen deshalb einen höheren Rollwiderstand besaßen. Zum Ausgleich wurden früher vielfach zwei Ablaufberge nebeneinander angelegt, wobei der Sommerberg bei warmem Wetter und der ungefähr 0,5–0,8 m höhere Winterberg bei kalter Witterung verwendet wurde.
Das Ablaufen der Wagen auf dem Ablaufberg wird durch das Abdrücksignal geregelt, was in modernen automatisierten Rangierbahnhöfen jedoch entbehrlich geworden ist.Als Schlechtläufer werden Eisenbahnwagen bezeichnet, die beim Rangieren über einen Ablaufberg nur eine vergleichsweise geringe Geschwindigkeit erreichen und somit vor dem vorgesehenen Ziel stehenbleiben.
Doch nun endlich zum Rätsel. Die Dose findet ihr bei
Und wenn ihr das Glück habt, ein paar rollende Riesen vor Ort zu sehen, dürft ihr sie sehr gerne hier hochladen.
Und für alle die noch nicht genug haben, hier noch ein Banner als kleines Andenken!

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