Vorsicht! Ihr betretet hier das Reich der Wassernympfen.
Einst glich die Landschaft hier einen Sumpf ähnlich wie des Spreewaldes, als die Menschen hier Sesshaft wurden und das Moorland für sich Nutzbar machten, wurden die als Najaden bezeichneten Wassernyphen fast ausnahmlos vertrieben. Da die Natur aber doch nicht wirklich beherschbar ist, sind einige wenige Wasserarme der einstigen Flusslandschaft noch übrig geblieben und somit auch ein paar Najaden. Verhaltet euch ruhig und Unauffällig, solltet ihr eine Nympfe endecken, sprecht sie nicht an, dies würde für euch nicht gut ausgehen. Da ich selbst schon welche erblicken durfte, zeige ich euch diese "Stellen" als Geocache. Sucht bitte nicht im Wasser, das wäre zu gefährlich! Betretet auch keine Privatgrundstücke oder Wasserwirtschaftlichen Brücken, es gibt dennoch einen Weg auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.
Wie alle Nymphen sind auch die Najaden von unvergleichlicher Schönheit. Ihr langes fließendes Haar schimmert in den Farben weiß, grün, blau oder blond. Es ist immer hell und erinnert an einen Wasserfall. Ihr Körperbau ist schlank und sehr geschmeidig. Sie können unterschiedliche Körpergrößen haben und passen sich immer ihrer wässrigen Umgebung an. Selten sieht ihr Körper trocken aus. In den meisten Fällen glitzern zumindest kleine Wassertropfen auf ihrer blassen Haut. Ihre Haut schimmert grünlich, bläulich oder weiß. Die Farbenvielfalt ist so groß wie die Varianten des Wassers selbst.
Meistens sind die Najaden völlig unbekleidet, da sich dies in ihrem Element anbietet. Die schamhaften unter ihnen haben Kleiderstücke aus den Materialien der Gewässer an, wie Wasserpflanzen Blätter, kreativ verarbeitetes Schilfrohr oder umschmeichelnde Algen. Wie auch die anderen Nymphenarten schmücken sich die Najaden gerne. Muschelkronen, Diademe aus wunderschönen Flußsteinen und Ketten aus Perlen oder Bernstein sind keine Seltenheit bei den Wassernymphen. Viele Najaden haben eine menschliche Figur, doch nur einen menschlichen Oberkörper und ein Fischschwanz sind genauso gängig.
Najaden beschützen alle Arten von Süßwasser. Dazu gehören die Flüsse, Bäche, Seen, Quellen, Teiche, Sümpfe, Moore und auch Wasserfälle. Es gibt auch ganz speziell ausgebildete Nymphen für die Wasserpfützen, Wasserlöcher und Brunnen. Sie sorgen in der Hauptsache für die Reinheit und Klarheit des Wassers. Mit Hilfe der Menschen, die da oft etwas achtlos sind, hat eine Wassernymphe in der heutigen Zeit sehr viel Arbeit.
Nymphen suchen nicht die Gesellschaft der Menschen, doch gerät jemand in Not, in ihrem Element, dann eilen sie im Normalfall zu Hilfe und sind auch recht freundlich dabei. Allerdings sollte man sich nicht in eine Wassernymphe verlieben. Sie flirten leidenschaftlich gerne und meinen es selten ernst. Gebrochene Herzen zieren ihren fast 10.000 Jahre langen Lebensweg.
Und nun zum Cache.
Ich empfehle ausdrücklich die Wegpunkte abzulaufen, ansonsten gibt es vor Ort böse Überraschungen. Der Cache befindet sich am westlichen Ufer an einem Bachlauf, auf manchen Karten ist dieser nicht korrekt oder gar nicht eingezeichnet.