Einst glich die Landschaft hier einen Sumpf ähnlich wie des Spreewaldes, als die Menschen hier Sesshaft wurden und das Moorland für sich Nutzbar machten, wurden die als Najaden bezeichneten Wassernyphen fast ausnahmlos vertrieben. Da die Natur aber doch nicht wirklich beherschbar ist, sind einige wenige Wasserarme der einstigen Flusslandschaft noch übrig geblieben und somit auch ein paar Najaden. Verhaltet euch ruhig und Unauffällig, solltet ihr eine Nympfe endecken, sprecht sie nicht an, dies würde für euch nicht gut ausgehen. Da ich selbst schon welche erblicken durfte, zeige ich euch diese "Stellen" als Geocache. Sucht bitte nicht im Wasser, das wäre zu gefährlich! Betretet auch keine Privatgrundstücke oder Wasserwirtschaftlichen Brücken, es gibt dennoch einen Weg auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.
Najaden sind besonders eitel und können sehr eifersüchtig werden. Nach der Erzählung eines griechischen Dichters – Theokritos war sein Name – hatte die Najade Nomia ein Verhältnis mit einem Hirten namens Daphnis. Dieser war ihr mehrmals untreu und als Nomia es herausfand, strafte sie ihn mit Blindheit. Es heißt auch, dass das Plätschern des Wassers, verursacht durch die Bewegungen der Najaden, Hinweise auf die Zukunft enthält. Doch nur der, der das Plätschern deuten kann, erfährt den Sinn der Prophezeiung. Najaden können auch ihre Gestalt verändern und sich ihrer Umgebung anpassen.