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Navigation Süd-Süd-Ost: Omega Mystery Cache

This cache has been archived.

witkiewicz: "Der Förster" hat den Cache gefunden und meint es sei kein guter Ort. "Die Frau vom Förster" fügt noch hinzu es wären keine guten Tauschgegenstände in der Dose. Zeit fürs Archiv.
Omega: https://www.youtube.com/watch?v=SzDXlsbzs-c

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Hidden : 5/9/2016
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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How Geocaching Works

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Geocache Description:

Die Geocache Serie "Navigation" macht das zentrale Thema von Geocaching einmal zur Hauptsache. An den Startkoordinaten ist nichts versteckt.


NavigationSSO


Omega war ein weltweit verfügbares Navigationssystem. Es funktionierte ähnlich wie das Decca System durch die Bestimmung der Phasenverschiebung der Funksignale eines Senderpaars. Die Linien an denen die Phasenverschiebung Null betrug waren nach einem bestimmten System nummeriert. Genau zwischen zwei Sendern hatten diese Linien einen Abstand von etwa acht Seemeilen. Dieser Abstand wurde eine "lane" genannt. Eine Omega Positionslinie wurde angegeben durch die Benennung des Senderpaars, der lane und hundertstel einer lane, also z.B. AB 856-37. Die Bestimmung einer Position ergab sich aus dem Schnittpunkt zweier Messungen unterschiedlicher Senderpaare. Es wurden spezielle Karten benötigt, in denen die lanes eingezeichnet waren. Direkte Angaben über Breiten und Längengrade konnten erst Empfänger der achtziger Jahre verarbeiten.


Logo

Das offizielle Logo des Omega Systems


Das Omega System wurde von der US-Küstenwache betrieben. Es gab acht Stationen in Norwegen, Liberia, Hawaii, North Dakota, La Reunion, Argentinien, Australien und Japan. Sie sendeten auf Frequenzen von 10,2 bis 13,6 Kilohertz, also im Längstwellenbereich (VLF - very low frquency). Funkwellen dieser Wellenlängen werden von der Ionosphäre und der Erdoberfläche reflektiert und breiten sich daher über sehr weite Distanzen aus. Bei größeren Entfernungen ergeben sich Ungenauigkeiten, insbesondere beim Überschreiten der Tag- und Nachtgrenze. Es gab Tabellenwerke zur Korrektur dieser Abweichungen, moderne Empfänger konnten diese auch automatisch berechnen. Es gab ein spezielles zeitliches Schema nach dem die Empfänger die Signale der verschiedenen Stationen unterscheiden konnten. In einem Intervall von zehn Sekunden gab es acht Zeitabschnitte in denen die Sender unterschiedliche Frequenzen ausstrahlten. Es gab vier gemeinsame Frequenzen und noch eine eigene für jede Station. Durch die Kombination verschiedener Frequenzen ergab sich die Möglichkeit einer Grob- und Feinortung. Omega wurde das System genannt, weil man davon ausging, dass es sich um die tiefsten Frequenzen handelt, die für ein Navigationssystem nutzbar sind.


Omgrcv70

Omega Empfänger der siebziger Jahre


Das Omega System war eine militärische Entwicklung der US-Navy. Es sollte U-Booten und Langstreckenbombern die Navigation ermöglichen. Die verwendeten Frequenzen konnten auch unter Wasser empfangen werden, so dass U-Boote zur Positionsbestimmung nicht auftauchen mussten. Das System war ab 1968 einsatzbereit und wurde 1997 abgeschaltet. Es wurde auch zivil genutzt, vor allem von der Handelsschiffahrt und im Flugverkehr. Die Genauigkeit betrug bis zu einer Seemeile.
Die Empfänger konnten nur die Phasenverschiebung der Frequenzen bestimmen, nicht die Entfernung zu einer Station. Daher mussten die Empfänger beim Einschalten mit einer Position initialisiert werden und fortwährend in Betrieb sein. Zur üblichen Ausstattung der Geräte gehörte ein Messschreiber, der die Phasenverschiebung auf einem Papierstreifen aufzeichnete. So konnte der Durchlauf der lanes über längere Zeit nachvollzogen werden. Die Sendeantennen waren Türme von einer Höhe bis zu 400 Metern oder über Täler gespannte Drahtseile.


Omgrcv80

Omega Empfänger der achtziger Jahre


Aber nun zum Cache:
Ein Servicetechniker hat die Aufgabe bei allen Omega Sendestationen die Oszillatoren zu justieren. Da seine Fahrtkosten nach den zurückgelegten Kilometern berechnet werden tüftelt er eine Route aus, die die maximal mögliche Gesamtlänge seiner Wartungsrunde ausnutzt. Sein Vorschlag zur Reihenfolge der Stationen wird aber abgelehnt und durch eine Wegführung ersetzt, die die minimale Distanz zum Besuch aller Sendeanlagen vorsieht. Es kann davon ausgegangen werden, dass er auf direktem Weg von einer Station zur nächsten fliegen kann. Der Servicetechniker kehrt am Ende der Wartungsrunde zu seinem Ausgangsort zurück. Die Koordinaten der Sendestationen habe ich als Referenzpunkte angegeben.

Für die Cacheposition brauchst du die Gesamtlänge der kürzesten und der längsten Route, gerundet auf ganze Kilometer.

Final:
N 53°13.[letzte drei Stellen der kürzesten Route - 462]'
E 10°26.[letzte drei Stellen der längsten Route - 263]'


Deine Lösung für die Cachekoordinaten kannst du mit geocheck überprüfen:

Additional Hints (No hints available.)