Zahlen zur Hexenverfolgung
Die Verfolgung der Hexen dauerte in Europa überwiegend von ca. 1300 bis 1750. Neueren Forschungen zufolge wurden in Europa zwischen 40.000 und 60.000 Menschen Opfer der Hexenverfolgung. Auf deutschem Boden starben insgesamt etwa 25.000, allein in Süddeutschland ca. 9.000 Menschen. Etwa 80% aller Hingerichteten waren Frauen, wobei es regionale Unterschiede gab.
Eine frühe Schätzung aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert, die mittlerweile widerlegt wurde, spricht von 9 Mio. hingerichteter Hexen.
Ende der mittelalterlichen Hexenprozesse in Europa
Mit dem Einzug der Aufklärung fingen die Menschen an, die Phänomene in der Natur zu hinterfragen. Der Fortschritt in der Medizin führte dazu, Krankheiten erklären zu können. Man verstand, dass nicht vermeintliche Hexen für Leiden ursächlich sind. Einerseits bekam der Protestantismus mehr Zulauf, andererseits waren die Kirche und das Volk noch so sehr im Aberglauben versunken, dass sich die Hexenverfolgung und Tötung noch ein Jahrhundert hinzog.
Der letzte Hexenprozess in Deutschland fand 1749 in Würzburg statt, die letzte Hinrichtung im deutschsprachigen Raum war die einer 17-jährigen Dienstmagd 1782 im protestantischen Kanton Glarus in der Schweiz.
Im Großherzogtum Posen fand noch 1793 eine überlieferte Hinrichtung einer Hexe statt.
1836 wurde auf der Halbinsel Hela (Danziger Bucht) eine vermeintliche Hexe von Fischern der Wasserprobe unterzogen und, da sie nicht untergehen wollte, gewaltsam ertränkt.
Wenn Euch das Thema mehr interessiert empfehle ich folgendes Buch
Hexen im Kraichgau
Ein historisches Lesebuch
von Ralf Fetzer und Thorsten Fuchs
144 Seiten, zahlreiche z. T. farbige Abbildungen.
Edingen-Neckarhausen 2012, ISBN 978-3-940968-02-9.
An vielen Orten im Kraichgau ist der Hexenglaube noch heute im Gedächtnis der Menschen präsent: Es gibt „Hexentürme“ und „Hexenlöcher“, im lokalen Brauchtum haben Hexen ihren eigenen Platz. Konkretes Wissen über die Hexenverfolgungen der Frühneuzeit im Kraichgau ist hingegen kaum mehr vorhanden. Die Historiker Dr. Ralf Fetzer und Thorsten Fuchs haben sich des Themas angenommen und exemplarisch einige Fälle von Hexenverfolgung in der von Klein- und Kleinstherrschaften geprägten Region des Kraichgaus und seinen Randlandschaften anhand alter Quellen nachgezeichnet. Dabei wird exemplarisch auf das tragische Schicksal der Frauen und Männer aus der Region eingegangen, denen der Vorwurf, „Hexen“ zu sein, soziale Ausgrenzung, das Leid langer Haft und grausamer Folter sowie oftmals den Tod auf dem Scheiterhaufen brachte. Eingegangen wird hierbei etwa auf Vorkommnisse in den Kraichgauorten Bretten, Fürfeld, Gemmingen, Grombach, Jöhlingen, Menzingen, Odenheim und Schwaigern.
Hier Nun Eure Aufgabe
Vom Parkplatz aus begebt Euch zu Stage 1:
Stage 1:
An diesem Markanten Gebäude befindet sich eine Tafel:
Wie wurde das Gebäude genannt.
BWW = A = _ _ _ = QS = a = _ _
Wann war die letzte Verbrennung
Jahr = B = _ _ _ _ = QS = b = _ _
N49° 08 .(B+a) / 4 + 48 E 009° 03. (b*A) / 3 - 3
Stage 2 :
An diesem mittelalterlichen Gebäude befindet sich die nächste Tafel.
Welche Funktion hatte das Gebäude:
BWW = C = _ _ _ = QS = c = _ _
Wann wurde es erbaut. Jahr = D = _ _ _ _ = QS = d = _ _
Final:
N49° 08.(C*4) – (c + d) + 3 E 009° 03.(D / 3) – 2*d + 1
Nun begebt Euch zu dem Finale. Hier kommt nun die Hexenprüfung: Begebt Euch in den Schatten der Inquisition und seid mutig. Wenn Ihr reinen Herzens seid, greift nach der Dose und wenn Ihr Glück habt, könnt Ihr nun das Logbuch signieren. Wenn Ihr aber als Hexe oder Hexenmeister erkannt werdet ----------
Vorsicht zu mancher Tageszeit ist es hier sehr Muggelig
Beachtet bitte das der Cache am besten zu zweit gemacht wird, da man Hilfestellung benötigt.
Groundspeak sowie der Owner übernehmen keine Haftung für Schäden jedweder Art.
Wer möchte kann sich hier das Hexenbanner in sein Profil einbinden:
Hier der Code:
<center><a href="http://coord.info/GC6H62H"><img src="https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/0a446844-6ede-4a5b-abd6-fd3ce2e2835e.png" border="0" width="350" height="220"/></a><center>