Die Lehmlöcher

Zur Gründung Großsteinbergs trugen nicht nur die Landschaft mit den urbar zu machenden Waldflächen, sondern auch die Möglichkeiten zur Beschaffung von Baumaterial bei.
Entlang der Bergstraße zum Beispiel wurden Bauflächen planiert und die dabei angesammelten Steine als Baustoff genutzt. Auch kleinere Steinbrüche lieferten Naturstein. Holz fand man in den umliegenden Wäldern.
Doch ein besonderer Baustoff lagerte hier in den sogenannten Lehmlöchern. Er diente als Biendemittel zum Bau von Bruchsteinsockeln und zur Herstellung von Lehmwellern. Bis lange nach dem II. Weltkrieg wurde hier noch Lehm gewonnen. Damit verstrich man Kachelöfen oder setzte sie um. So waren hier und auf der anderen Seite des Weges tiefe Gruben entstanden, die sich die Natur inzwischen fast restlos zurück geholt hat.
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15.07.2022 - Cachekontrolle