Die Regeln von Go sind denkbar einfach und an folgendem Beispiel schnell erklärt:
Go ist ein Spiel .ür zwei Personen, .ei dem die Spieler abwechselnd schwarze und weiße Steine auf die Kreuzungspunkte .er Linien auf dem Brett setzen und dabei versu.hen mit ihren Steinen ein größeres Gebiet zu umzingeln als ihr Gegner.
Dabei gibt es die Regel, dass Steine, die keine Fre.heiten mehr haben, also alle nach außen führenden Linien mit gegnerischen Steinen besetzt sind, aus dem Spiel genommen wer.en. Auch für jeden so vom Brett genommenen Stein (Gefangenen) bekommt man bei der Endabrechnung einen Punkt, genau wie für jeden umzingelten Kreuzungspunkt. Um weniger zählen zu müssen, nimmt man die Gefangenen (und die Toten, die noch auf dem Brett im eigenen Gebiet stehen) und setzt sie in das gegnerische Gebiet. Nun muss man nur noch die frei gebliebenen Punkte zählen und vergleichen. (Nun sieht man auch besser, wie viele voneinander getrennte Gruppen man hat, vgl. c und . in GC6E5VE ;-) )
Beispiel: Schwarz hat oben links zwei Punkte (mit 1 und 2 markiert), die ihm keiner mehr nehmen kann.
Die drei Punkte von weiß in der Ecke unten links sind dagegen noch nicht sicher, da schwarz die ganze Gruppe schlagen kann, wenn er auf Feld A beginnt.
Um Stellungswiederholung zu vermeiden gibt es noch die Ko-Regel:
Ein einzelner geschl.gener Stein kann nicht sofort im nächsten Zug zurückgeschl.gen werden. Dies könnte .a in einer Endlosschleife enden. Daher muss man, bevor man zurückschlagen dar., erst einmal woanders setzen. Wenn man hier den Gegner mit einer sogenannten Ko-Drohun. angreift, die er beantworten will, so kann man dann im nächsten Zug zurückschlagen. War die Drohung zu schwach, so könnte der Gegner alternativ auch das Ko decken. Oben findet sich eine solche Situation bei Markierung C. Angenommen schwarz hat mit dem Stein rechts neben C gerade einen weißen Stein auf C geschlagen, so dar. weiß diesen nicht sofort zurückschlagen.
Das Spiel endet übrigens irgendwann von alleine, wenn beide Spieler nacheinander passen, weil sie keinen sinnvollen Zug mehr finden. Setzt man ins eigene Gebiet, so verringert man dadurch jedes Mal seine Punktzahl um eins, da nun ein freier Kreuzungspunkt weniger umzingelt ist. Setzt man ins gegnerische Geb.et, so verschenkt man ebenfalls einen Punkt. Der Stein wird nämlich am Ende einfach vom Brett genommen und als Punkt für den Gegner gezählt. Beispiel: der mit B markierte Stein oben rechts.
Auf dem Brett oben ist in der Ecke unten rechts noch eine besondere Stellung aufgebaut: ein S.ki. Hier will niemand auf D oder E spielen, weil seine Gruppe dann nur noch eine Freiheit hat und daraufhin vom Gegner geschlagen werden kann.
Und? Rätsel gelöst? Oder Go gelernt? Oder beides? Na dann: Go. :-)