Update 3.1.2017: Um den Schatz zu bergen, müsst ihr zunächst einmal den Wasserstand erhöhen. Bringt dazu etwa 1,5 Liter Wasser mit oder füllt bei Bedarf einfach in der Elbe eure Flaschen auf. Im Anschluss daran müsst ihr mit einer metallisch/magnetischen Taucherglocke den Schatz heben. Magnetheber sind jedoch falsch gepolt und eh zu kurz ;-).Viel Spaß!
Der Schatz der San José
Lange her sind die Zeiten, in denen die Weltkarte vor allem aus unbekannten Landen bestand. Wie man weiß, waren die Wikinger schon einige Jahre vor Columbus in Amerika, doch erst nach seiner Wiederentdeckung der Neuen Welt stritten sich die ersten Kolonialmächte um die Aufteilung der neuentdeckten Gebiete und Reichtümer. Die Spanier und die Portugiesen hatten dabei so einige Jahre Vorsprung vor den Briten, deren Empire noch längst nicht etabliert war. Wie konnte man damals wohl besser an die Reichtümer gelangen, wenn man selbst schon keine Kolonien in Südamerika hatte, als die mit Gold und Silber schwer beladenen Galeonen der Spanier zu überfallen? Die britische Seemacht begann nicht zuletzt eben doch nur mit Piraterie und nicht wenige Schiffe der spanischen Armada endeten in den Tiefen der Karibik. Das ist der Stoff, aus dem populäre Disneyfilme und die Träume von Schatzsuchern gemacht sind. Immer wieder begeben sie sich mit modernster Technik unter Wasser auf die Suche nach dem Gold und Silber und werden von Zeit zu Zeit auch fündig. So auch im Falle der Galeone San José.
Am 8. Juni 1708 greift die britische Marine in der Karibik eine spanische Galeone an, die San José. An Bord hat sie um die zehn Millionen Gold- und Silbermünzen aus dem spanischen Vizekönigreich Peru. Die Briten unter Admiral Charles Wager wollen nicht nur verhindern, dass mit dieser eindrucksvollen Summe im Spanischen Erbfolgekrieg die Gegner der Briten finanziert werden könnten. Sie hätten das Gold auch gerne selbst. Doch daraus wird nichts. Nach einer heftigen Seeschlacht explodiert die San José plötzlich. Fast 600 Besatzungsmitglieder und mit ihnen die zehn Millionen Pesos versinken auf dem Meeresgrund.
Lange Zeit rankten sich schon Legenden um das Wrack der San José. Einige waren fest davon überzeugt, dass es sie wirklich gab und man sie nur auf dem Meeresboden finden müsse, um an die Schätze zu gelangen. Andere bezweifelten ihre Existenz jedoch. Diese wurden dann eines besseren belehrt, als 2015 das Wrack gefunden wurde. Kolumbien freute es, da das Wrack dem Land zugesprochen wurde und die Schatzsucher nur einen (immer noch üppigen) Finderlohn erhalten werden. Immerhin sprechen wir hier von gut 200 Tonnen Gold im Wert von mehreren Milliarden Dollar, die in dem Wrack vermutet werden.
Den Spaniern brachte das Gold damals kein Glück. Durch die ungeheuren Massen an Gold und Silber aus Südamerika wurde in der Heimat die erste massive Inflation ausgelöst, die den Anfang vom Ende der spanischen Kolonialherrschaft mit sich brachte. Es ist eben doch nicht alles Gold, was glänzt.
Zum Cache: Findet den Schatz der San José. Schaut euch einfach um und geht dann auf "Tauchfahrt". Eine klassische ECA macht sich gut, ansonsten ist die Dose magnetisch und ihr könnt zuhause auch selbst etwas basteln.
Viel Spaß bei der Schatzsuche und verschließt die Dose wieder ordentlich!
Edit: Der Schatz befindet sich in einer Tiefe von 100m... oder besser cm. Die handelsübliche ECA ist etwa genau so lang - mit Griff. Es empfiehlt sich also, diese irgendwie zu verlängern oder selbst eine metallische Taucherglocke zu basteln- über Fotos freu ich mich ^^>
Beachtet die Attribute!
Es herrschen absolutes Nachtsuch- und Stealth-VERBOT. Die Anwohner sind informiert, aber der Cache wird nur so lange bestehen, wie ihr euch offensichtlich als Cacher zu erkennen gebt. Unauffällig kann man hier eh nicht vorgehen. Parkt etwas abseits.