Bei Frau Müller stand der diesjährige Sommerurlaub an und so beschloss Frau Müller im Mai 2025 spontan, eine kleine Reise zu unternehmen. Unsicher, welches Ziel sie dieses Jahr ansteuern sollte guckte sie im Internet nach schönen Zielen und wurde auch zeitnah fündig. Mensch, da wollte sie ja schon lange mal hin. Also auf zum Bahnhof und eine Fahrkarte kaufen.
Nur eine Woche später, am ersten Montag Anfang Juni konnte sie dann ziemlich genau mittig zwischen Sonnenaufgang und höchstem Sonnenstand am Bahnhof voller Vorfreude in den bereits bereitstehenden Zug einsteigen. Die Reise fing ja aber gut an. Und es ging sogar pünktlich in Paderborn los in Richtung des ersten Umsteigebahnhofes. Bereits nach einer Stunde tat Frau Müller schon der Rücken weh. Die Polster in den modernen Zügen sind ja nicht mehr zu vergleichen mit früher. Gott sei Dank dauerte die Fahrt bis zum ersten Umsteigebahnhof planmäßig nicht einmal 2 Stunden und im nachfolgenden Zug sind die Polster ja hoffentlich etwas bequemer. Würde man bei einem Zug des Fernverkehrs zumindest erwarten.
Aber die Probleme ließen, wie in den vergangenen Jahren auch, nicht lange auf sich warten. Schon nach kurzer Zeit hatte der erste Zug eine nicht gerade unerhebliche Verspätung und Frau Müller konnte von ihrem eigentlich vorgesehenen Anschlusszug nur noch die Rücklichter sehen. Ein rascher Anruf bei ihrem Sohn half ihr dann weiter und er konnte ihr eine alternative Verbindung raussuchen. Also setzte Frau Müller ihre Fahrt, nun verspätet, fort. Der zweite Zug war dann auch pünktlich und konnte sie einige Kilometer in Richtung ihres Zielortes bringen. Bei gut viereinhalb Stunden Fahrtzeit sollte das ja aber auch der Fall sein.
Am nächsten Umsteigebahnhof konnte Frau Müller dann auch konfrontiert mit leichter Verspätung entspannt sein, fuhr ihr Anschlusszug (trotz recht knapp bemessener ursprünglicher Umsteigezeit von 14 Minuten) doch direkt vom gegenüberliegenden Gleis ab.
Als sie dann nach einer recht kurzen letzten Fahrt (vom Start- bis zum Zielbahnhof der Linie) endlich an ihrem Endbahnhof angekommen war musste sie gar nicht weit gehen, um ihr Hotel zu finden, wo sie von freundlichem Personal empfangen wurde und nach einem schnellen Einchecken dann endlich auf ihr Zimmer gehen und in das himmelweiche Bett fallen konnte.
Am nächsten Tag fiel ihr dann ein, dass sie das vorher für ihre Freude ausgelegte Buch nicht mitgenommen hatte, dies liegt immer noch an seinem ursprünglichen Platz, jedoch gut versteckt vor Muggeln und geschützt durch einige Fragen:
Welche Geschwindigkeit durfte ihr erster Zug maximal fahren? ABC
Wo musste Frau Müller das erste Mal umsteigen? Anzahl der Buchstaben des Städtenamens: DE
Welche Baureihenbezeichnung hat der Zug, mit dem sie als zweites gefahren ist? FGH
In welchem Jahr wurde ihr zweiter Umsteigebahnhof eröffnet? iJKL
Welche Postleitzahl hat der Zielbahnhof von Frau Müller? MNOPQ
Wie lange war Frau Müller nun insgesamt unterwegs? RS (h) TU (Min.)
Die Buchstaben können alle auch den Zahlenwert 0 darstellen. Das i ist zur Verdeutlichung klein geschrieben. Ein Umlaut zählt als ein Buchstabe.
Das Buch hatte Frau Müller in einem Umkreis von 1 km um den Startpunkt versteckt, und ihre Freunde konnten es dann in einer Plastikdose versteckt finden bei:
N 5A° L Q . (E-G-H) (T+i) R
E 008° O K . B S M
Dürft ihr Frau Müllers Buch finden?