
Die Vorgeschichte:
Die Völkerschlacht bei Leipzig (16.–19. Oktober 1813) besiegelte den Untergang der napoleonischen Truppen. Teile der französischen Armee flohen nach dem Kampf in die Stadt Erfurt. Hier sollte sich das französische Heer sammeln und ein erstes Widerstandsnest gegen die Verfolger entstehen. Die Leitung für dieses Vorhaben erhielt Generalfeldmarschall Alexandre Dalton, der daraufhin am 25. Oktober 1813 mit dem Schließen aller Tore und Verkaufsläden die Blockade der Stadt einleitete. Nach drei Tagen hatte eine 34 900 Mann starke Belagerungsarmee, bestehend aus dem II. preußischen Armeekorps unter Generalleutnant Graf Kleist von Nollendorf sowie österreichischen und russischen Truppenteilen, Erfurt von allen Seiten eng umschlossen und ihre Quartiere in den umliegenden Dörfern bezogen. Die Belagerungsgeschütze wurden in der Nähe der Schwedenschanze aufgestellt.
Zunächst versuchten die Franzosen, sich durch Angriffe zu verteidigen und zerstörten dabei das Dorf Daberstedt, um es als Quartier für die Belagerer unbrauchbar zu machen. Daraufhin wurden am 4. November 1813 die französischen Besetzer aufgefordert, die Zitadelle kampflos zu übergeben. Doch Generalfeldmarschall Alexandre Dalton erklärte: "Der Kaiser hat mir die Verteidigung des Platzes Erfurt anvertraut. Ich werde seinen Erwartungen entsprechen, indem ich meine Pflicht tue. Ich kann mich auf ein anderes Arrangement nicht einlassen." Als dann auch noch am gleichen Abend das Dorf Ilversgehofen durch 1500 französische Männer überfallen wurde, waren die Belagerungstruppen zum Handeln gezwungen. Die wenige Tage zuvor durch den Kriegsrat besprochene Bewerfung des Petersberges sollte nun in die Tat umgesetzt werden. Dafür wurden am Abend des 5. Novembers zwei österreichische und russische Batterien im Dorf Marbach sowie eine preußische Batterie im Steigerwald in Stellung gebracht und am 6. November sechs Uhr morgens das Feuer auf die Festung eröffnet. Schon nach kurzer Zeit brannten erste Gebäude auf dem Petersberg. Das Klostergebäude, die alte Hauptwache, Teile der Peterskirche und zahlreiche Häuser unterhalb des Berges fielen den Flammen zum Opfer.
Die Aufgabe:
Trotzdem kapitulieren die Franzosen nicht. Die Preußen beschließen einen Waffenstillstand auszuhandeln, um weitere Verletzte und Tote zu vermeiden. Doch kein Preuße erhält eine Audienz bei Alexandre Dalton. Die einzige Möglichkeit besteht darin, im Schutz der Nacht unbemerkt den Namen eines zur Verhandlung ausgesandten Preußen auf die geheime Liste zu setzen, auf der die nächsten Audienzen bei Dalton notiert werden. Nur wenn dies gelingt, kann ein Preuße mit Dalton verhandeln und einen Waffenstillstand erreichen. Unglücklicherweise liegt die Liste an einem geheimen Ort irgendwo im Inneren der Zitadelle. Darum wird nach einem Freiwilligen gesucht, der sich allein oder in in einem Team aufmacht, diese Liste zu finden um seinen Namen darauf zu setzen.
Doch wenn du dich entschließt diese Herausforderung anzunehmen, sei dir bewusst: Gebe gut auf dich acht und halte dich vor allem vor den aufmerksamen Franzosen verborgen. Je nachdem wie du dich auf deinem Weg entscheidest, gelingt die Mission rasch, oder du vergeudest wertvolle Zeit. Vergesse die Karte nicht, denn ohne sie bist du in der Festung verloren.

Noch ein paar nützliche Hinweise:
Dieser Wherigo wird dich kreuz und quer über den Erfurter Petersberg führen. Wegen der vielen Treppen ist der Cache für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen leider ungeeignet.
Für alle, die sich für die Geschichte des Petersberges interessieren, gibt es in der Cartridge an vielen Stationen ein "Buch" mit ein paar Informationen über den Ort, an dem ihr euch gerade befindet. Alle Hektik- und Statistikcacher können diese Texte aber auch ignorieren, ohne einen Nachteil bei der Bewältigung der Aufgabe zu haben. Ungeduldige Cacher können außerdem am Final noch mal alle Texte in Ruhe durchlesen.
Das Final ist rund um die Uhr zugänglich, und der Petersberg selbst kennt natürlich auch keine Öffnungszeiten. Wer die richtige Abenteuerstimmung sucht, sollte den Cache aber am besten in den Abend- oder Nachtstunden angehen.
Die Details deiner Aufgabe erfährst du dann am Startpunkt.
Zur Zeit gibt es noch Probleme die Cartridge mit dem iPhone zu spielen. Der Cache kann mit einem iPhone nicht absolviert werden. Damit ihr nicht frustriert seid, solltet ihr zur Zeit auf ein anderes Gerät zurück greifen.
Verwendet möglichst die aktuelle Cartidge, um unnötigen Ärger zu vermeiden. Falls ihr noch ein Passwort eingeben müsst, lautet dies Pommeskuchen. Dies ist allerdings auch ein Zeichen dafür, das eure Version veraltet ist.
Hier gehts zur Cartridge :
Viel Erfolg beim Suchen und Finden wünscht euch Tofa96.