Kampf an der Zusam Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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An historischer Stätte möchte ich Euch ein wenig Wissen über den Dreißigjährigen Krieg vermitteln. Bei diesem Kletterbaum (Fichte) solltet ihr konzentriert und nicht leichtsinnig sein. Ihr handelt auf eigene Gefahr. Eine Cacherin ist der Meinung, der Baum ist gefährlich und grenzwertig. Bitte gebt im Log Eure ehrliche Meinung wieder. Ich möchte nicht, daß an meinem Cache jemand querschnittsgelähmt daliegt.
1617 hatte Kaiser Ferdinand II. die Religionsfreiheit, die 1555 im „Augsburger Religionsfrieden“ besiegelt war, für nichtig erklärt. Unter Federführung von kaiserlichem Oberbefehlshaber „Wallenstein“ entbrannte ein Krieg zwischen Katholiken und Protestanten der über ganz Europa mit verschiedenen Nationen und Regierungen geführt wurde. Nach ca. 16 Jahren schien der Krieg beendet, es gab Friedensverträge. Wallenstein wurde vom Dienst entlassen. Da aber die Schwedenkönig der Meinung war, das er der Herr der Nordmeere sei, fiel Gustav II. Adolf im Norden ein. Weil die Regierung keinen besseren Feldherrn hatte, wurde „Wallenstein“ wieder eingesetzt. Am Ende des Krieges waren gebietsweise mehr als die Hälfte der Einwohner getötet, verhungert oder wegen Kinderlosigkeit ausgestorben. Mit den Soldaten zogen auch deren Familien mit, die Ihren Ehemann und Vater versorgten und pflegten. Die Familie brauchte auch jeden Tag etwas zu essen. Das ist eine Erklärung, warum das Land so ausgezehrt wurde. Das Land brauchte ein Jahrhundert, um sich wieder etwas zu erholen.
Am Morgen des 17.05.1648 beobachteten Späher, dass die zahlenmäßig weit überlegenen französisch-schwedischen Truppen bei Lauingen über die Donau setzten. Für die bereits laufenden Friedensverhandlungen war es enorm wichtig, dass die bayerisch-kaiserlichen Truppen nicht vernichtend geschlagen wurden. Ein Teil der Truppe machte sich auf den Weg Richtung Augsburg, ein anderer Teil „empfing“ die Schweden und Franzosen bei Zusmarshausen nahe der Zusam. Bei dem ersten Aufeinandertreffen starben rund 2000 Soldaten. Zeitzeugen berichteten über haufenweise Funde währen des Autobahnbaus in den 30-Jahren, die sie nicht einzuordnen wussten oder wenig Beachtung schenkten.
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