Strom ist durch seine Lage am Deich der Ochtum ein lang gestrecktes Dorf. Bauernhöfe und Katen, Scheunen und Ställe aus dem 19. und 20. Jahrhundert prägen das charakteristische Bild von Strom. Das Dorf ist bis heute landwirtschaftlich geprägt. Daneben zeigen die vielen Ein- und Zweifamilienhäuser der letzten 50 Jahre einen Wandel des Dorfes zum Wohnort an. Der wachsende Einfluss von Gewerbe, Verkehr und Naturschutz ist an einer veränderten Flächennutzung abzulesen. So stehen Kontinuität und Wandel dicht nebeneinander.
Nach dem Gesetz vom 28. Dezember 1870 galt die alte "Bauernschaft Strom" als Landgemeinde. Nach der Landgemeindeordnung 1888 wurde Strom erneut zur Gemeinde des Bremischen Landrechtes erklärt. 1945 wurde die Gemeinde Strom aufgelöst und in die Stadt Bremen eingegliedert. Das Ortsamt Strom mit Sitz im Ortsteil Strom wurde gegründet. Damit erhielt Strom eine eigene politische Vertretung.
Die Landgemeinde Strom war bis ins 18. Jahrhundert der St. Martini Kirche in Bremen zugeordnet. Nach dem Bau der Rablinghauser Kirche 1750 gingen die Stromer nach Rablinghausen zur Kirche. Der Mühlenhauser Weg, bis zum Bau des Güterverkehrszentrums eine wichtige Verbindung nach Rablinghausen, war nicht befestigt, oftmals überschwemmt und dauerte selbst bei gutem Wetter beinahe eine Stunde.
Hinter der Schule führt eine Deichmauer entlang, die Anfang der 1960er Jahre zum Schutz gegen Hochwasser und Sturmfluten errichtet wurde. Von hier kann der Blick in die Ochtumniederung gerichtet werden. Auf der Ochtum finden bis heute viele Freizeitaktivitäten statt: Angeln, Segeln und Kanu fahren stehen hoch im Kurs. Mehrere Wassersportvereine nutzen die durch Deichbrüche entstandenen kleinen Braken als Häfen. Leider wurden in den letzten Jahren einige Fischerhäuser oder Bootsschuppen abgerissen.
Weitere Infos findet ihr an der Tafel vor Ort.
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